gfw-Frühjahrsempfang

Brustmanns Frotzeleien

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Starnberg – Zu den Höhepunkten der Starnberger Innovationsmesse gehören seit Jahren der Handwerker-Frühschoppen sowie der Frühjahrsempfang der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gfw.

Zwei Stunden nach Ausgabe des letzten Kfz-Kennzeichens war der Bürgerservice nicht wieder zu erkennen. Rund 200 Gäste drängten sich in dem bunt angestrahlten Raum und ließen den ersten Messetag bei leckeren Köstlichkeiten, die verschiedene Gastronomiebetriebe kreiert hatten, ausklingen. Zuvor hatte Kabarettist Josef Brustmann kräftig über die Landkreisbürger gefrotzelt und ihnen den Spiegel vorgehalten. In Starnberg würden Fremde nach der Ankunft am Bahnhof durch einen „grausig engen Tunnel“ vom See weg geführt und ihn erst wieder bei der Abfahrt zu Gesicht bekommen. Den Starnberger Hotels bescheinigte er den „Charme der 70er Jahre“, den man nicht einmal in der früheren DDR mehr finde. Ihr Fett weg bekamen auch die Tutzinger, die zwar einen ICE-Halt haben: „Leider steigt keiner aus - warum auch, es gibt kein Hotel“, so Brustmann. Nach soviel Spott gab es aber auch Positives zu vermelden: Das zehnjährige Jubiläum des Unternehmerverbandes Landkreis Starnberg (UWS). gfw-Geschäftsführer Christoph Winkelkötter und der UWS-Vorsitzende Michael Padberg waren sich einig, dass der Verband eine Erfolgsstory sondergleichen ist. Nach einer äußerst schwierigen Geburt habe sich der Verband mittlerweile etabliert. Die inzwischen 89 Mitglieds-Unternehmen würden sich aktiv und engagiert einsetzen - und das ehrenamtlich - und so die Entwicklung im Landkreis mitgestalten. Padberg hoffte, noch in diesem Jahr die Zahl der Mitglieder auf 100 erhöhen zu können. Als „Special“ für dieses Jahr kündigte Padberg den ersten „Business-Triathlon“ an, um das Netzwerk zwischen den Unternehmen weiter auszubauen. Jeweils drei Mitarbeiter einer Firma sollen dabei ein Team bilden. aj

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