Gilchinger Seniorenbeirat trifft den neuen Heimleiter Thomas Bonato

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Gilching – „Wir sind schon sehr gespannt, was uns erwartet“, sagte Hanka Schmitt-Luginger, Vorsitzende des Seniorenbeirats in Gilching. Thema war das neue Seniorenzentrum, das zum Herbst an der Weßlinger Straße eröffnet. Rede und Antwort stand Heimleiter Thomas Bonato.

Zu einem ersten Gespräch trafen sich die Mitglieder des Seniorenbeirats sowie Vize-Bürgermeister Martin Fink und Thomas Bonato im Fraktionszimmer des neuen Rathauses. Dass er für jede Anregung und jede Idee, das neue Haus zu beleben, dankbar sei und zudem einer engen Zusammenarbeit sowohl mit dem Seniorenbeirat, aber auch mit anderen Organisationen und Vereinen offen gegenüberstehe, versicherte Bonato. An Vorschlägen mangelte es nicht. Vom Gstanzl-Singen über Vorträge, Kino-Besuche und heimische Ausflüge mit den Bewohnern sei vieles möglich, bot Schmitt-Luginger an. Vorrangig sei, den Menschen ernst zu nehmen und ihm auch zuzuhören, ergänzte Wilfred Waiblinger. „Bei meiner langjährigen Tätigkeit im Seniorenbeirat habe ich festgestellt, dass auch ältere Menschen beschäftigt werden wollen, aber auch raus wollen, die Umgebung erkunden und vor allen Dingen Gesprächspartner suchen, die geduldig zuhören.“ In einer Zeit des digitalen Fortschritts sei aber nicht nur die richtige Pflege, sondern auch wichtig, den Bewohner mal in den Arm zu nehmen, wusste Martin Fink. Als Beispiel führte er an, bei einem 99. Geburtstag von der Jubilarin aufgefordert worden zu sein, dass nun auch 99 Küsse angebracht wären. „Es waren keine 99 Küsse, aber ein Kuss und eine Umarmung. Die Dame hat sich darüber sehr gefreut“, erzählte Fink. Schwerpunkt des Gesprächs war außerdem die technische Ausstattung des neuen Hauses, der Pflegeschlüssel und die personelle Besetzung. „Wir haben das große Glück, dass alle administrativen Arbeiten vom Haupthaus in Eggenfelden übernommen werden“, erklärte Bonato. „So bleibt viel Zeit, sich um die tatsächlichen Bedürfnisse unserer Bewohner zu kümmern.“ Wie berichtet, stehen im neuen Senioren- und Pflegezentrum unter Federführung des Familienunternehmens Pichlmayr 72 vollstationäre Pflegeplätze zur Verfügung. Bis auf das Pflegebett dürfen eigene Möbel und auch das eigene Haustier mitgebracht werden. Im Rahmen der Diskussionsrunde wurde zudem Paul Wetzlaff als neuer Pflegedienstleiter vorgestellt. „Schön langsam nimmt unser Projekt Form an. Wir schreiten in die Endphase“, freut sich Bonato. Gesucht werden noch examinierte Pflegekräfte, aber auch Menschen, die als Teilzeitkraft diverse Tätigkeiten zu übernehmen. „Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, brauchen wir zwischen 50 und 60 Mitarbeiter. Am liebsten aus der Region, damit weite Anfahrtswege wegfallen.“ Nähere Infos im Internet unter www.pichlmayr.de/gilching.php. pop

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