Nach drei Jahrzehnten Planung und drei Bürgerentscheiden fließt der Verkehr auf der Westumgehung

Die Gilchinger Umfahrung ist eröffnet

Offizielle Freigabe: (v.l.) Uwe Fritsch vom Straßenbauamt in Weilheim, die beiden Pfarrer Paul Nwandu und Rainer Hess, Gilchings Bürgermeister Manfred Walter, Ministerialdirigent Wolfgang Wüst, Vize-Landrat Georg Scheitz und Kreisverkehrsmanagerin Susanne Münster.
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Offizielle Freigabe: (v.l.) Uwe Fritsch vom Straßenbauamt in Weilheim, die beiden Pfarrer Paul Nwandu und Rainer Hess, Gilchings Bürgermeister Manfred Walter, Ministerialdirigent Wolfgang Wüst, Vize-Landrat Georg Scheitz und Kreisverkehrsmanagerin Susanne Münster.

Gilching – Drei Jahrzehnte lang wurde geplant, drei Bürgerentscheide wurden initiiert und eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss konnte abgewendet werden – seit Freitag ist das Politikum „Westumfahrung Gilching“ offiziell eröffnet.

Um kurz nach 11 Uhr durchschnitten im Beisein der beiden Gilchinger Pfarrer Paul Nwandu und Rainer Hess sowie rund 100 geladenen Gästen der Vertreter des Weilheimer Straßenbauamts, Uwe Fritsch, Rathauschef Manfred Walter, Ministerialdirigent Wolfgang Wüst, der stellvertretende Landrat Georg Scheitz und die Kreisverkehrsmanagerin Susanne Münster das Band und gaben die rund fünf Kilometer lange Westumfahrung offiziell für den Verkehr frei. Damit ist am Freitag auch eine über 30 Jahre lange Planungszeit mit drei Bürgerentscheiden pro und contra der Umgehungstraße zu Ende gegangen.

Fünf Kilometer ohne Ampeln und stop and go

Die Tangente führt von Süden kommend bei der Autobahnauffahrt in Oberpfaffenhofen über den „Röchner-Knoten“ westlich an Gilching vorbei und mündet im Norden dann wieder auf die Brucker Straße in Richtung Alling. Planer zufolge soll sich der Durchgangsverkehr auf der Römer- und Brucker Straße um bis zu 50 Prozent verringern. Geplant ist, die Römerstraße mittels Fußgängerampeln so umzugestalten, dass der Verkehr ausgebremst und sie für den Durchgangsverkehr unattraktiv wird. Bürgermeister Manfred Walter erklärte bei der Eröffnungsfeier, die Umgestaltung der Römerstraße werde langfristig zu einer „erheblichen Aufwertung“ des Ortszentrums, aber auch der beiden Ortsteile Altdorf und Argelsried führen. Inklusive Grunderwerb hat die Westumgehung rund 21 Millionen Euro gekostet. Davon hat der Freistaat 15 Millionen übernommen.

kb

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