"Gott existiert, ihr Name ist Petrunya"

Gleichstellungsstelle des Landratsamtes Starnberg lädt zum Internationalen Frauentag ins Breitwandkino Seefeld

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Zum Internationales Frauentag am Sonntag sind alle Frauen ins Breitwandkino Seefeld geladen.

Landkreis – Zum Internationalen Frauentag am Sonntag, 8. März, lädt die Gleichstellungsstelle des Landratsamtes Starnberg um 11 Uhr ins Kino Breitwand nach Seefeld ein. Gezeigt wird „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“. Der Eintritt ist frei, Platzreservierungen sind nicht möglich!

Das diesjährige Thema der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag lautet „Each for Equal – Jede*r für Gleichberechtigung“. Mit welchen Widerständen dabei zu rechnen ist, zeigt die vielfach preisgekrönte Gesellschaftssatire „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ der mazedonischen Regisseurin Teona Mitevska. 

„Das Werk setzt ein starkes Zeichen für die Gleichberechtigung und ist zugleich ein kraftvolles Plädoyer für mehr Courage “, betont Gleichstellungsbeauftragte Sophie von Wiedersperg. Der Film handelt von einer jungen Frau namens Petrunya. Sie ist studierte Historikerin und schlägt sich in dem von Arbeits- und Perspektivlosigkeit gebeutelten Nordmazedonien mit Gelegenheitsjobs durch. Auf dem Rückweg von einem erfolglosen Vorstellungsgespräch gerät die junge Frau in eine Gruppe halbnackter Männer. Es ist Dreikönigstag, und traditionell wirft an diesem Tag der Priester ein gesegnetes Kreuz in das Wasser. Männer springen in die eisigen Fluten, um danach zu tauchen. Glück, Freude und Wohlstand sind dem garantiert, der das Kreuz zurückbringt. Frauen ist die Teilnahme verboten. Für Petrunya braucht es erstaunlicherweise nicht mehr als diesen buchstäblichen Sprung ins kalte Wasser, um Jahrhunderte alte Strukturen an ihre Grenzen zu bringen.

Der Film basiert auf einer wahren Gegebenheit, die sich 2014 in der ostmazedonischen Stadt Štip ereignet hat. Der Internationale Frauentag wird seit über 100 Jahren gefeiert und ist auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum, mancherorts sogar ein Feiertag. Er erinnert an die bisherigen Errungenschaften gegen geschlechterbedingte Diskriminierung und Ungleichheiten und schafft Aufmerksamkeit für noch bestehende Defizite.

Von Kreisbote

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