Vier Starnberger Jugendliche gestalten Unterführung am Bürgerpark neu

Straßenkunst statt Schmierereien

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Freuen sich über das gelungene Werk: (v.l.stehend) Verena Wenisch vom Jugendtreff, Bruno von Bary, Bürgermeisterin Eva John Jugendtreffleiterin Julia Ferchel sowie (v.l. knieend) Benjamin Becker und Leander Sassenbach.

Starnberg – Immer wieder wurde die Unterführung zwischen der Ludwigstraße und dem Nepomukweg am Starnberger Bürgerpark verschmiert. Jetzt gab es erneut einen „Anstrich“ – der allerdings mehr an Straßenkunst erinnert. Drei Tage lang haben haben vier Starnberger Jugendliche die Unterführung mit Graffiti gestaltet. Das Ergebnis konnte jetzt auch Bürgermeisterin Eva John besichtigen.

Und ihr gefällt, was sie sieht: eine Mischung aus Bergkulisse, Starnberger Seepromenade, Wellen und dem großen Schriftzug Starnberg. Auf der anderen Seite steht ein Gesicht Kopf und eine Möwe findet viel Platz an der Mauer. Die Möwe ist übrigens eine Herzenswunsch von Projektleiterin Verena Wenisch vom Jugend- treff Nepomuk gewesen. Die Bürgermeisterin hofft, dass die Schmierereien nun der Vergangenheit angehören. „Den Akteuren ist es gelungen, die nicht gerade heimelige und schmale Unterführung deutlich aufzuwerten“, lobte John die Jugendlichen und deren Ideen. Die jungen Künstler selbst berichten von spannenden drei Tagen. „Die Leute haben ganz unterschiedlich auf unsere Arbeit reagiert“, sagte Benjamin Becker. Am ersten Tag habe es Kritik gehagelt, sogar die Polizei schaute vorbei. „Am zweiten Tag gabs dann eher Lob, vor allem die Älteren haben sich Zeit genommen und mit uns über unsere Malerei gesprochen." po

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