Groß-Adresse mit Panorama-Blick

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Oberpfaffenhofen – Wenn sich am Forschungsstandort Oberpfaffenhofen für ein paar Tage Gäste ankündigen, müssen die dort ansässigen Firmen wie das DLR, die Ruag AG oder die OHB bei der Herbergssuche nicht selten nach München ausweichen.

Das wird sich mit dem „Courtyard by Marriott“-Hotel ab Mai 2018 ändern. Die Wiesbadener Bierwirth & Kluth Hotel Management GmbH baut derzeit an der Friedrichshafener Straße eine Gästehaus mit 174 Zimmern und Apartments. Bei einem Rundgang auf die Baustelle erläuterte Geschäftsführer Arnulf Daxer, das neue, rund 8.500 Quadratmeter große siebengeschossige Haus, werde nicht nur für Übernachtungsgäste interessant sein, sondern biete auch ausreichend Platz für Tagungsgruppen. Sechs Konferenzräume, die je nach Teilnehmerzahl und Anlass individuell groß mit verrückbaren Wänden gestaltet werden können, wollen den heutigen Anfordungen der Unternehmen im ASTO-Park gerecht werden. Darüber hinaus hat das Courtyard by Marriott auch Freizeitgäste und Urlauber im Blick. Zum einen lockt das Fünfseenland mit seinem großen Freizeit- und Kulturangebot, zum anderen ist die Landeshauptstadt über die nahe A96 in rund 15 Minuten zu ereichen. Neben der touristisch attraktiven und für Geschäftsleute verkehrsgünstigen Lage will die Hotel-Kette – der Neubau in Oberpfaffenhofen ist das achte vergleichbare Projekt – auch mit einer ausgefallenen Küche punkten. Eine „Showküche“ versorgt die Gäste mit reginalen Produkten, serviert freilich aber auch internationale Gerichte. Das i-Tüpfelchen ist das hauseigene Fitnesscenter samt Spa- und Sauna-Bereich mit Panoramablick auf die Alpen. „Unsere 174 hell gestalteten Zimmer und Apartments mit außergewöhnlichem Design greifen lokale Elemente wie die Flugzeuge des Forschungsflughafens Oberpfaffenhofen, das Fünfseenland und die Alpen auf“, betonte beim Rundgang am Mittwoch Arnulf Daxer. Zwischen 19 und 30 Quadratmeter stehen dem Gast pro Apartment zur Verfügung, für größere Gruppen gibt es auch miteinander verbundene Zimmer. Daxer gibt den voraussichtlichen Preis pro Übernachtung mit 129 bis 139 Euro an, die ansässigen Unternehmen können mit ihm natürlich auch individuelle Firmenpreise vereinbaren, so der Geschäftsführer weiter. Er rechnet übrigens wie auch die beiden gwt-Verantwortlichen Christoph Winkelkötter und Klaus Götzl mit weiteren Ansiedelungen auf dem Forschungsgelände. „Ich sehr hier überall reges Treiben und Bautafeln“, sagte Daxer. Und gwt-Geschäftsführer Winkelkötter, der seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Hotelier wie dem Marriott war, freute sich über den Baufortschritt: „Das Hotel wird hier eine Lücke schließen.“ Die Eröffnung ist für 1. Mai 2018 geplant. Bis dahin sollen Lobby, Bar und Libary im bekannten Marriott-Stil glänzen, bis dahin will Arnulf Daxer auch rund 40 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die vielen Bereiche im Haus gefunden haben. O. Puls

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