Taucher im Einsatz

Große Suchaktion nach Seefelder am Pilsensee geht heute nach starkem Unwetter weiter

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Gestern musste wegen dem Unwetter die Suchaktion nach dem Mann abgebrochen werden. Heute geht sie mit Tauchern weiter.

Seefeld - 40 Einsatzkräfte, drei Rettungsboote und zwei Hubschrauber suchten am gestrigen Dienstag nach einem vermissten 60-jährigen Mann. Wegen des schlimmen Unwetters musste die Suchaktion abgebrochen werden. 

Urlauber sahne ein herrenloses Fischerboot mit laufendem Motor am südlichen Ende des Pilsensees. An Bord erkennen sie einige Wertgegenstände des Besitzers. In der Befürchtung, dem Angler könnte etwas passiert sein, wählen sie die Notrufnummer 112 und handeln damit genau richtig.

Sogleich werden die Wasserrettungskräfte der Wasserwacht Pilsensee und der Schnelleinsatzgruppen von Seefeld und Grafrath alarmiert. Es begann eine groß angelegte Flächensuche. Drei Rettungsbooten suchte auf und im Wasser, die Freiwillige Feuerwehr Seefeld-Oberalting am Uferbereich und zwei Hubschrauber unterstützen die mit einer Wärmebildkamera von oben. „Insgesamt waren ca. 40 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt“, berichtet der Einsatzleiter Ludwig Zitzelsberger.

Gegen 16 Uhr informierte die Leitstelle die Einsatzleitung, dass Sturmhauptwarnung vorliege. „Da blieb uns keine andere Wahl, wenn wir uns nicht selbst in Gefahr bringen wollten. In Absprache mit der Polizei mussten wir die Suche abbrechen. Es waren auch schon Blitze zu sehen!“, so Zitzelsberger weiter. 

Suche wird fortgesetzt

Heute wird mit polizeilichen Einsatzkräften der Tauchergruppe die Suche fortgesetzt. Aufgrund der gefundenen Gegenstände im Boot handelt es sich bei dem Vermissten sehr wahrscheinlich um einen 67-Jährigen aus Seefeld, erklärte Erich Schilling, erster Polizeihauptkommissar. 

Von Kreisbote

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