Sieben Säcke voll mit allem Möglichen

Die Grünen rücken aus und reinigen die Starnberger Seepromenade

Alle Hände voll zu tun hatten (v.l.) Marius Schwender, Birgit Kröll, Johannes Richtmann, Kerstin Täubner-Benicke, Annette Kienzle, Rudolf Benicke und Diana Fährmann-Li beim „Ramadama“.
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Alle Hände voll zu tun hatten (v.l.) Marius Schwender, Birgit Kröll, Johannes Richtmann, Kerstin Täubner-Benicke, Annette Kienzle, Rudolf Benicke und Diana Fährmann-Li beim „Ramadama“.

Starnberg – „Ramadama“ in Starnberg: Die Grüne Bürgermeisterkandidatin Kerstin Täubner-Benicke hat sich mit zehn Unterstützern am Sonntagmittag aufgemacht, die Starnberger Seepromenade von Silvesterabfällen, Plastikmüll und anderem Unrat zu reinigen.

„Es ist unglaublich, welche Mengen achtlos in die Natur und die öffentlichen Anlagen geworfen werden. Es kann nicht nur Aufgabe der Stadtreinigung sein, sich darum zu kümmern. Vielmehr wir alle sind hierbei gefragt, unser Verhalten zu überprüfen und mit der Natur und Bürgeranlagen umsichtiger umzugehen“, sagte Täubner-Benicke am Ende ihrer Tour. Die Aktion sollte darauf hinweisen wie sehr das Thema einer hohen Lebensqualität Täubner-Benicke am Herzen liegt: „Es ist Teil einer guten und weitblickenden Kommunalpolitik, die Menschen hier für die Problematik zu sensibilisieren und Engagement positiv zu bewerten und zu fördern.“ Hier sieht sie sich vollkommen im Einklang mit ihrer Parteikollegin Martina Neubauer, die Landrätin werden möchte: „Wir wohnen hier in einer der lebenswertesten Regionen überhaupt. Wir sollten alles daran setzen, dies zu erhalten. Verwaltung und Politik können hier zwar positiv einwirken, letztendlich sind aber wir alle gefragt.“ Das Ergebnis am Ende des zweistündigen „Clean-up-Spaziergangs“ war dann ebenso beeindruckend wie bedenklich: Mehr als sieben gut gefüllte Säcke mit nicht kompostierbarem Rest- und Plastikmüll wurde von der Gruppe auf der Seepromenade aufgelesen. Beim nahe gelegenen Kiosk wurden dann umgehend gleich die Glaspfandflaschen abgeben. Dieses Engagement honorierte der Besitzer Walter Gschwendner dann mit heißem Kinderpunsch und Kaffee für die eifrige Truppe, die die kleine Stärkung nach ihrem Einsatz sehr zu schätzen wusste. Die nächsten Ramadama-Termine sind am 19. und 26. Januar sowie am 9. und 16. Februar.

kb

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