Gute Arbeit des Architekten

Auch der kirchliche Segen durfte bei der Einweihung des Anbaus der an der Inninger Volksschule nicht fehlen. Foto: Polster

Wer es nicht weiß, wird sich schwer tun, den neuen Anbau an der Volksschule in Inning auf Anhieb zu entdecken. Die zwei Klassenzimmer und zwei Nebenräume im ersten Stock des Gebäudes integrieren sich nahtlos in den älteren Teil des Schulhauses. „Der Architekt hat hier gute Arbeit geleistet“, lobt Bürgermeister Werner Röslmair. Mit viel Rhythmus und Gesang feierten nun Schulleiter Michael Pimperl, die Lehrer, Eltern und Kinder und Vertreter des Gemeinderats Einweihung.  

    Ein seiner Festrede zum Thema Schule betonte Röslmair, dass ableitend vom griechischen über das lateinische „Schola“ die ursprüngliche Bedeutung „freie Zeit, Müßiggang, Nichtstun“ war und später dann in Muse, Studium und letztendlich in Vorlesung überging. „Das wusste ich bis jetzt nicht“, sagte Rathauschef. Dank gab es für all diejenigen, die das Projekt mitgetragen haben. „Es war ein weiter und auch beschwerlicher Weg. Aber die Ausbildung unserer Kinder war es uns wert.“ Die Gelegenheit beim Schopf packte Pimperl, der mit den Grundschülern musikalisch unter anderem in die Zukunft blickte. Mit dem Hinweis, dass man gegebenenfalls in ein paar Jahren wieder mit Erweiterungswünschen kommt, sang der Kinderchor: „Und wenn d’Kinder no mehra wern, dann holen wir sie wieder ein, die hohen Herrn“. Vorerst aber gibt es neu zusätzlich zwei Klassenzimmer mit variabler Trennwand, die für den Unterricht, die Mediengestaltung  und die Mittagsbetreuung zur Verfügung stehen. Wird die Trennwand zur Seite geschoben, bietet der Raum Platz für eine größere Veranstaltung. Darunter lädt ein überdachter Pausenhof zum Spielen, Toben und Ratschen ein. Die Kosten für den Erweiterungsbau gab Röslmair mit 570.000 Euro an, wobei es einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 180.000 Euro gibt. Mit humorvollen Sprüchen segneten die Geistlichen Thomas Penderam und Christoph Breit, assistiert von Ministrant Röslmair, das Gebäude und die Kinderschar. Anschließend lud Michael Pimperl zu einer Scheibe Brot und einer Prise Salz ein.  Wobei der Schulleiter bei den Grundschülern für Verwunderung, bei den erwachsenen Gästen jedoch für Schmunzeln sorgte. Verwechselte er doch mehrmals während seiner Rede das Wörtchen Salz mit Wein. „Vielleicht wäre mir der Wein tatsächlich lieber gewesen“, räumte Pimperl angesichts der kalten Temperaturen ein.

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