Gute Resultate trotz lädierten Daumen

Starnbergerin Kira Weidle holt in St. Anton Abfahrtsplatz zehn und Rang 15. im Super-G

Kira Weidle auf der Erfolgsspur
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Kira Weidle auf der Erfolgsspur

Starnberg – Nur gut zwei Wochen nach der OP am Daumen stand die Starnbergerin Kira Weidle bei den beiden Weltcup-Rennen in St. Anton wieder am Start. Die 24-jährige schlug sich dabei sehr ordentlich. Bei der Abfahrt landete sie auf Rang zehn und einen Tag später lieferte sie im Super-G sogar ihr bisher bestes Weltcup-Resultat mit Platz 15 ab. 

„Unter den Umständen hat das, glaube ich, schon alles so gepasst“, bilanzierte Weidle nach den beiden Rennen in Österreich durchaus zufrieden.

Wegen der Verletzung konnte sie im Vorfeld kaum trainieren. Vor der Abfahrt stand sie nur einmal auf den Skiern. Wobei der mit Tape am Skistock befestigte Daumen, auch alles andere als optimal war. „Das hat mich schon beeinträchtigt. Es fehlen ein paar Prozent Vertrauen, sich voll reinzulegen, vor allem bei den Rechtskurven“, bekannte Weidle, die trotzdem viel Zuversicht versprüht. „Wenn ich gesund bin, geht da noch mehr“, sieht sie sich vor allem in der Abfahrt auf dem Weg nach oben. Auch im Super-G, der ihr in der Vergangenheit weniger lag, läuft es immer besser. Wobei der nächste Einsatz in diesem Bewerb erst am 24. Januar in Crans Montana ist. Davor stehen an der gleichen Stelle aber noch zwei Abfahrten auf dem Programm. „Ein bisschen Ruhe bis dahin schadet dem Daumen bestimmt nicht, aber dann kann ich hoffentlich wieder Vollgas geben“, meint Weidle vor den Rennen in der Schweiz, denen aber möglicherweise von Corona-Seite noch Ungemach droht. Nachdem die Pandemie die Eidgenossen derzeit besonders hart trifft, haben die Herren ihre an diesem Wochenenden in Wengen geplanten Weltcup-Rennen ins österreichische Kitzbühel verlegt.

Roland Halmel

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