Gute Zusammenarbeit des Teams

Das Ferienprogramm wird um eine Attraktion aufgepeppt, erklärte Bürgermeister Peter Flach auf der Jahresversammlung der Nachbarschaftshilfe in Wörthsee. Neu soll heuer ein Angebot für ältere Kinder mit im Programm sein. „Wir stellen ein Areal zur Verfügung, auf dem eine eigene Stadt gebaut werden darf.“ Auf der Tagesordnung der Jahresversammlung der Nachbarschaftshilfe standen unter anderem auch Neuwahlen der Vorstandschaft. Wegen der guten Zusammenarbeit hat sich das Team bereit erklärt, in gewohnter Besetzung wieder zu kandidieren. Die Versammlung sah das ähnlich und bestätigte das Gremium komplett wieder in ihren Ämtern.

In ihrem Rechenschaftsbericht verwies Vorsitzende Annemarie Wipf auf insgesamt 2.500 Stunden, die 2008 ehrenamtlich geleistet wurden und auf 13.336 Stunden, für die ein Entgelt bezahlt werden musste. Erfreulich sei, so Wimpf, dass es 18 Neuzugänge gibt. Allerdings mussten auch elf Kündigungen, unter anderem wegen Ablebens, verzeichnet werden. Insgesamt hat der Verein nun 391 Mitglieder. Der Seniorendienst, der extern organisiert wird und für den die Nachbarschaftshilfe jährlich 185 Euro Beitrag zahlen muss, wurde zwei Mal von Wörthseer Bürgern in Anspruch genommen werden. Da die Nachbarschaftshilfe ähnliche Dienste wie der Seniorendienst im Angebot hat, regte Wipf an, zu überlegen, die Mitgliedschaft zu kündigen. Des Weiteren informierte sie unter anderem über Allgemeine Hilfeleistungen, die Mittagsbetreuung, die Spielgruppen, das Mittwochstreffen, den Besuchsdienst und das Ferienprogramm, das laut Bürgermeister Peter Flach in diesem Jahr erweitert wird. „Wir wollen auch für ältere Kinder etwas bieten“, sagte der Rathauschef. Deshalb wird ein geräumiges Areal zur Verfügung gestellt, auf dem die Kinder und Jugendlichen sich dann im Laufe der Jahre ihre eigene Stadt bauen können. Vorbild sei ein Projekt in München, betonte Flach. Anmeldungen für das Ferienprogramm werden am Montag, 20. Juli, von 18 bis 20 Uhr im Haus der Nachbarschaftshilfe entgegen genommen. Margot Köhler informierte über die Pflegeabteilung, die aus vier Fachkräften, sieben Pflegerinnen und einer Krankenschwester besteht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 7.046 Stunden geleistet und bis zu 35 betagte Bürger betreut. Die Pflegedienstleiterin ging insbesondere auf das Thema Demenz ein. „Wir haben in Wörthsee viele Demenzkranke, die noch zu Hause leben“, sagte sie. Was in der Bevölkerung wegen einer möglichen Gefährdung der Betroffenen oft auch kritisch gesehen wird. Köhler bat um Verständnis und erklärte, dass einer eventuellen Gefährdung durch einen Treppensturz oder einem Verirren im Ort der positive Aspekt, zu Hause in vertrauter Umgebung leben zu dürfen, entgegensteht. Im Übrigen würde dies nur in Absprache mit Verwandten und den Betreuern so gehandhabt. „Wir leben in so einem kleinen Ort, da können wir alle etwas Verantwortung übernehmen und darauf achten, dass nichts passiert. Sollte es Auffälligkeiten geben, dann bitte sofort einen Verantwortlichen informieren.“

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