gwt-Veranstaltungsreihe entwickelt sich zum Selbstläufer

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Landkreis/Frieding – Der Landkreis Starnberg besticht durch die einzigartige Natur. Touristen aber auch Einheimischen diese Schönheit näher zu bringen, hat sich der einstige Tourismusverband, der in der Gesellschaft für Wirtschafts-und Tourismusentwicklung (gwt) Starnberg, aufging, auf die Fahnen geschrieben. „Natur erleben“ heißt die Veranstaltungsreihe, die einst mit fünf Angeboten begann und sich heuer verzehnfacht, betont Werner Schmid von der gwt am in Frieding.

Angelehnt an den Markenbildungsprozess soll die Reihe der Bevölkerung und Touristen „die Schätze rund um den Ammersee und in der gesamten Region“ näherbringen. Dazu greifen Umweltexperten im Landkreis mehrmals im Monat und zu jeder Jahreszeit unterschiedliche Themen auf. Den Auftakt machte heute Gisela Hafemeyer mit einer Wildkräuterführung. „Natur erleben“ soll die Augen für die Schönheit unserer Pflanzen- und Tierwelt öffnen – und sensibilisiert etwa in „Zu Besuch bei den Bienen“ die Teilnehmer für den Wert der vom Aussterben bedrohten Bestäuberin, deren emsiges Treiben das „Starnberger Land“ am letzten Aprilwochenende mit einer Imkerin den Kindern und Erwachsenen näher bringt. Von der Vielseitigkeit unserer Natur schwärmt auch Christoph Winkelkötter, Geschäftsführer der gwt: „Wenn ich mit meinen Kindern in den Wald gehe, wird mir erst bewusst, was wir hier für Schätze haben.“ In diesem Sinne führt ein Gebietsbetreuer der LBV im März mit einer Vogelstimmenwanderung im Höhenrieder Park die Interessierten durch die Vogelwelt, hat Alpenvorland-Natouristik im Juni die Blütenpracht am Steilhang fest im Blick und lädt die VHS im Juli mit „Komm, wir bauen uns ein Floß“ Grundschüler zum Abenteuer auf dem Ammersee ein. Die Solidargemeinschaft „Starnberger Land“ hat sich für Juli eine knapp fünf Stunden lange Radtour ausgedacht, die im Gautinger Sonnenacker beginnt und an Kräuter- und Streuobstwiesen vorbei bis hin zu einem Hühnerstall in Unering führt, wo die Sportler bei einer deftigen Brotzeit die Eindrücke auf sich wirken lassen können. Von Biberführungen über Spaziergängen zu Eiszeit-Landschaften und Endmoränenwällen bis hin zur naturkundlichen Wanderung am „Tag der Biodiversität“ ist für jeden Geschmack etwas dabei. Außerhalb der Veranstaltungsreihe hat sich die Gesellschaft gwt heuer übrigens dem Thema „Wasser“ verschrieben. Eine entsprechende Auftaktveranstaltung findet am Samstag, 13. Mai, an der Würm statt. Mehr Informationen unter www.sta5.de/reisefuehrer/fuehrungen/natur-erleben.html. mk

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