Generalsanierung Gymnasium Gilching

Fingerzeig nach Herrsching

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Das Instrumentalensemble unter Leitung von Stefan Buchner präsentierten Walzererfolge von Franz von Suppé.

Gilching – „Da dürfen sich die neuen Nachbarn im 17 Kilometer entfernten Herrsching aber anstrengen“, frotzelte Peter Meyer, Schulleiter des Gilchinger Christoph-Probst-Gymnasiums, bei der Einweihung der generalsanierten Schule.

Die rund 200 Festgäste waren nicht nur vom Ergebnis, sondern auch von der Präsentation begeistert. Kein Lanz und auch kein Gottschalk, dafür aber Simon Herrmann aus der Klasse 8b führte souverän und humorvoll durch ein qualitativ hochwertiges Programm. Er ließ es aber auch nicht unerwähnt, dass es innerhalb der dreijährigen Bauzeit zu etlichen Problemen gekommen ist und auch die Schüler eine lärm- und staubgeprägte Zeit durchmachen mussten. Dennoch bedankte er sich artig beim Zweckverband weiterführende Schulen und bei Landrat Karl Roth, dass für die Sanierung Gelder zur Verfügung gestellt wurden. Rund 17 Millionen Euro hat die Renovierung des alten Gebäudetrakts gekostet. 7,2 Millionen Euro steuerte der Landkreis zu, den Rest müssen die Mitgliedskommunen des Zweckverbands weiterführende Schulen im Westlichen Landkreis tragen. Landrat Karl Roth betonte, dass er sich der Verantwortung durchaus bewusst sei, dass Bildung eines der wichtigsten Themen ist. „Wir versuchen, unseren Beitrag so gut als möglich zu leisten. Den Schülern und Lehrern hier im Gymnasium wünsche ich ab sofort ein stress- und staubbefreites Lernen.“ Peter Flach, Vorsitzender des Zweckverbands, bedauerte, dass während der Bauphase sowohl Lehrer als auch Schüler Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen mussten. „Das Ergebnis ist eine moderne Schule, die sich sehen lassen kann und die auch für den Ganztagsbetrieb vorbereitet ist.“ Studiendirektor Uwe Jüttner, der in Vertretung der Ministerialbeauftragten der Gymnasien, Karin Oechslein, gekommen war und Schulleiter Peter Meyer begeisterten letztendlich mit durch Pointen gespickte Reden. Meyer verhehlte angesichts der gelungenen Sanierung auch nicht, dass sich die Befürworter eines eigenen Gymnasiums in Herrsching anstrengen müssten, mit Gilching mitzuhalten. Viel Beifall bekam auch der pfiffig gemachte Kurzfilm „Impressionen zur Generalsanierung“ von und mit dem stellvertretenden Schulleiter Friedrich Ulrich, den er dem Leid geplagten Hausmeister widmete. Höhepunkte aber waren immer wieder die musikalischen Einlagen, die von Lehrern und Schülern gleichermaßen präsentiert wurden. Eine Besichtigung der Schule ist beim Tag der offenen Tür am Mittwoch, 30. April, möglich. pop

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