Gymnasium Herrsching

Freie Kapazitäten

Rund 60 Eltern und Unterstützer zogen mit einem offenen Brief vor das Münchner Kultusministerium. Sie wollen eine möglichst rasche Realisierung des Gymnasiums 

Gilching – Seit fünf Jahren kämpfen Herrschinger Eltern für ein zweites Gymnasium mit Standort Herrsching. Als Begründung werden unter anderem fehlende Plätze im Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching angeführt. Laut Schulleiter Peter Meyer zieht das Argument nicht.

"Wir haben ausreichend PLätze zur Verfügung", sagte der Schulleiter auf Anfrage. Auf der Demo für ein zweites Gymnasium mit Standort Herrsching monierten Mitstreiter des Fördervereins für ein zweites Gymnasium unter anderem, dass in Gilching nicht genügend Plätze für alle Kinder zur Verfügung stehen würden (wir berichteten). Deshalb sei im westlichen Landkreis auch die Übertrittsquote weit niedriger als im östlichen Landkreis, in dem nach Meinung der Befürworter ausreichend Bildungsmöglichkeiten und bessere Übertrittschancen für Schüler im Angebot stünden. Unterstützung fanden die Befürworter einer wohnortnahen Schule in Harald Schwab (CSU), der eine flammende Rede auf das zweite Gymnasium hielt und der unterstrich, dass Gilching räumlich an der Grenze angelangt sei. Für Gilchings Schulleiter Peter Meyer ein nicht nachvollziehbares Gerücht. „Das Gymnasium wurde ja extra für 13 Millionen Euro erweitert und umgebaut und ist jetzt auf 1.600 Schüler ausgerichtet. Für das neue Schuljahr haben sich 220 Schüler neu für die fünfte Klasse angemeldet, so dass insgesamt 1.416 Schüler die Schule besuchen werden. Es gibt also noch genügend freie Kapazitäten“, sagte Meyer unserer Zeitung. Und dies, obwohl nach der Inbetriebnahme des Neubaus zusätzlich ein moderner Medienraum und ein Raum der Stille eingerichtet wurden. Meyer: „Da es keine Auslastung gibt, können wir auch ab kommendem Schuljahr der neuen FOS/BOS Fachräume insbesondere für den Informatik- und Chemie-Unterricht zur Verfügung stellen.“ Da laut eines Gutachtens die Geburtenprognose für Herrsching, Hechendorf und Seefeld rückläufig ist, geht der Schulleiter davon aus, dass es in Zukunft bei den rund 1.400 Schülern bleiben wird. Einzig in Gilching wurden mehr Geburten als bisher prognostiziert. Meyer: „Aber auch dieser Zuwachs wird den Rahmen unserer Schule nicht sprengen. Ich jedenfalls gehe beruhigt in das nächste Schuljahr.“ pop

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