"Hartnäckigkeit" hat sich ausgezahlt

Gilching - Rechtzeitig vor den Pfingstferien wurde der seit sieben Jahren geforderte Kreisverkehr am Gewerbegebiet Gilching Süd fertig gestellt. Wobei die letzte Genehmigung für eine Änderung der ursprünglichen Planungen erst am Dienstag erteilt wurde. Anlass war eine minimale Verlegung der Staatsstraße 2069, was aus technischen Gründen notwendig geworden war.

Im Beisein von Stephanie Kürmeier vom Staatlichen Bauamt Weilheim, Susanne Münster vom Landratsamt Starnberg, Robert Haas vom gleichnamigen Ingenieurbüro, Stefan Weglehner, zuständiger Bauleiter der Firma Riebel, stellvertretendem Landrat Albert Luppart und Mitarbeitern des Bauamts wurde der Kreisverkehr seiner Bestimmung übergeben. „Das ist ein wahrer Segen für jeden, der ins Gewerbegebiet fahren muss. Jetzt kann er es auch wieder gefahrlos verlassen“, sagte Münster. Manfred Walter berichtet sogar von lebensgefährlichen Szenen, die sich an der Ausfahrt abgespielt haben. Großes Lob gab es für den zuständigen Bauleiter und die Baufirma, die die Maßnahme in einer wahren Rekordzeit errichtet hatten. Walter: „Ursprünglich war die Fertigstellung für Ende Mai vorgesehen. Doch es wurde derart gut gearbeitet, dass der Kreisel innerhalb von drei Wochen fertig war.“ Die Baukosten gab Walter mit 240.000 Euro an. Von der Idee, den Verkehr durch einen Kreisel zu regeln, bis zur endgültigen Abnahme sind insgesamt sieben Jahre vergangen. Nun soll auf Anregung von Bauamtsleiter Max Huber ein Kunstwerk als Blickfang am Kreisel aufgestellt werden. Aber auch eine üppige Bepflanzung wurde in die Überlegungen mit einbezogen. Erste Reaktionen der Betreiber im Gewerbegebiet waren durchwegs positiv. „Wir mussten lang darauf warten und immer wieder auf die Notwendigkeit hinweisen“, sagte Nikolaus Reis. „Dass sich unsere Hartnäckigkeit ausgezahlt und sich die Investition gelohnt hat, beweist nun der reibungslose Ablauf des Verkehrsflusses.“

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