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Hauptzollamt München warnt vor Betrug mit Love- oder Romance-Scamming

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Der Zoll warnt vor Betrug mit Geldvorauszahlungen
Der Zoll warnt vor Betrug mit Geldvorauszahlungen © Zoll München

Landkreis - In den vergangenen Tagen haben Bürgerinnen und Bürger dem Hauptzollamt München mehrfach mitgeteilt, dass angeblich ein wertvolles Paket beim Zoll festgehalten würde und nur durch eine hohe Geldforderung ausgelöst werden könne.

Die beim Hauptzollamt München aufgetretenen Fälle laufen alle nach demselben Muster ab. Aus einem kurzen Kontakt über die sozialen Medien oder Partnerbörsen werden innerhalb kürzester Zeit lange Nachrichten, aus denen dann die vermeintliche große Liebe entsteht. Die virtuellen Partner behaupten dann, Pakete mit wertvollem Inhalt (z. B. Gold oder Schmuck) nach Deutschland zu schicken, um danach ein sorgloses Leben zu Zweit führen zu können.

Der weitere Ablauf ähnelt frappierend den üblichen Vorgehensweisen der Betrüger: Gold oder Schmuck sollen vorab mit Expressdiensten mit wohlklingendem Namen verschickt werden, da diese auf einem Flug aus "Sicherheitsgründen" nicht mitgenommen werden dürfen. Letztendlich fordere der Zoll in München einen hohen Geldbetrag, da man sonst das wertvolle Paket nicht erhalten würde.

"Das Hauptzollamt weist vorsorglich darauf hin, dass der Zoll NIE Geldzahlungen auf ein ausländisches Bankkonto oder Bargeldkonto fordere", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

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