"Heiße Debatten" der Jury

Landrat Karl Roth zeichnete am vergangenen Freitag die Träger des Kulturpreises 2009 aus: (v.l.) Steffi Wolff, Felix Matuschek, Florian Riedl, Katharina Kreye, Friedrich Ulrich,Antonia Diederichs, Alexander Barthel und Ludwig Ott. Foto: Jaksch

Kleines Jubiläum: Zum zehnten Mal hat der Landkreis Starnberg Kulturschaffende im Fünf-Seen-Land geehrt. Bei einem Festakt im Landratsamt bekamen nun die Starnberger Fotokünstlerin Katharina Kreye und der Pöckinger Dokumentarfilmer Ludwig Ott den Kulturpreis 2009 von Landrat Karl Roth überreicht. Der Kulturförderpreis 2009 ging an die VideoAktiv-Filmgruppe am Christoph-Probst Gymnasium Gilching.

Die Jury – die unter anderem aus den beiden Schauspielerinnen Ellen Schwiers und ihrer Tochter Katerina Jacob bestand – hatte es sich angesichts vieler Vorschläge nicht leicht gemacht und laut Landrat Roth „heiße Debatten“ geführt, bis eine Entscheidung feststand. 1999 wurde der mit 2500 dotierte Kulturpreis mit dem Ziel eingeführt eine „bunte und rege Kulturlandschaft“ zu fördern, sagte Karl Roth in seiner Festrede. In der Kategorie Foto setzte sich die Starnbergerin Katharina Kreye durch. Sie überzeugte mit ausdrucksstarken und stimmungsvollen schwarz-weiß-Bildern, die Einblicke in das Leben ganz unterschiedlicher Menschen zeigen. Luwig Ott, Dokumentarfilmer beim Bayerischen Rundfunk, wurde für sein Pöckinger Buch „Milli und Sterz“ ausgezeichnet sowie für seine Filme über das Leben und die Veränderungen in seiner Heimatgemeinde Pöcking. Die im BR in der Sendung „Unter unserem Himmel“ gesendete Trilogie – sie begann 1985 und endete mit der 850-Jahr-Feier von Pöcking 2008 - zeigen urteilslos das dörfliche Leben im Wandel der Zeit auf. Der Kulturförderpreis 2009 in der Kategorie Videokunst ging an die VideoAktiv-Filmgruppe am Gilchinger Gymnasium, die aus Alexander Barthel, Antonia Diederichs, Christoph Heimerl, Florian Riedl und Stefanie Wolff sowie Felix Matuschek besteht. Unter der Leitung ihres Lehrers Friedrich Ulrich hatten die Schüler ein spritziges und originelles Filmporträt erschaffen, das unter dem Titel „Weißwurscht – nach Spezialrezept zubereitet“ Besucher des Münchner Hofbräuhauses beim Weißwurstessen unter die Lupe nimmt.

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