Heißluftballon gerät über dem Starnberger See in missliche Lage

Notlandung bei Bernried

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Konnten der Besatzung des Heißluftballos über dem Starnberger See helfen: Die Retter der DLRG Starnberg-Pöcking sowie Geretsried

Starnberg/Bernried – Ein Heißluftballon über dem Starnberger See versetzte die Wasserretter der DLRG Pöcking-Starnberg und Geretsried am Pfingstmontag in Alarmbereitschaft.

Im Mai sind die Wasserrettungsstationen am Starnberger See an Wochenenden und Feiertagen regulär ab 10 Uhr bis abends besetzt. Wenn außerhalb der regulären Wachzeiten etwas passieren sollte, sind die Wasserretter rund um die Uhr und an jedem Tag im Jahr über Funkmeldeempfänger alarmierbar. Am Pfingstmontag waren die beiden DLRG-Stationen in Seeshaupt und Possenhofen bereits besetzt, als ein Ballonfahrer über dem südlichen Starnberger See auf der Höhe Bernried über Notruf bei der integrierten Leitstelle ein Problem meldete. Denn er drohte aufgrund der Windsituation und seiner Gasvorräte im Starnberger See notwassern zu müssen. Die Leitstelle entsandte daraufhin umgehend die Retter der beiden besetzten DLRG-Rettungsstationen. Mit drei Rettungsbooten machten sich die Ehrenamtlichen auf den Weg. Vor Ort eingetroffen konnten die Helfer der Seeshaupter Rettungsstation mit ihren Rettungsbooten den Ballon vorsichtig und erfolgreich in Höhe des Buchheim Museums an einem Seil in Richtung Land ziehen. Über Land konnte der Ballonfahrer seinen Ballon noch mit seinen verbliebenen Gasvorräten über ein kleines bewaldetes Areal auf eine große Wiese steuern, wo ihm durch Hilfe der Wasserretter dann erfolgreich die Landung gelang. Der Ballonfahrer und seine beiden Fahrgäste kamen ohne Verletzungen wieder auf die Erde.

Notlagen mit Heißluftballons sind im Voralpenland gar nicht so selten: Bereits am 15.Oktober 2016 waren DLRG-Retter am Starnberger See und im September 2017 am Schliersee jeweils bei einer Notwasserung eines Heißluftballons im Einsatz.

kb

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