Erste Bundesliga-Hürde genommen

Herrschinger A-Jugend lässt Bayreuth in der ersten Quali-Runde keine Chance 

Herrsching Handball
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Die Herrschinger Abwehr war von Bayreuth kaum zu überwinden.

Herrsching - Die erste Hürde zur Jugendbundesliga Handball (JBLH) haben die Herrschinger A-Junioren genommen. In einer über weite Strecken einseitigen Partie setzten sich die Schützlinge von Trainer Christian Kofler gegen den oberfränkischen Vertreter HaSpo Bayreuth klar mit 29:18 (16:8) durch. 

„Es war ein toller Sieg“, strahlte TSV-Jugendleiter Max Kilzheimer, der die Partie vor 200 Zuschauern in der Nikolaushalle neben der Seitenlinie verfolgte und bei fast jeden Treffer der Herrschinger begeistert vom Stuhl sprang. „Die Stimmung in der Halle war gigantisch“, freute sich Kilzheimer über die lautstarke Unterstützung der Hausherren, die zunächst nur schwer ins Spiel kamen. Die durchwegs jüngeren und deutlich kleineren Bayreuther hielten bis zum 5:5 (12.) gut mit. Danach übernahmen die Herrschinger aber klar das Kommando.

Die Rückraumachse des TSV mit Andreas Kagerer und Benjamin Völker war für den Gästen kaum noch zu bremsen. Benedikt Causemann wusste zudem seine Siebenmeter sicher zu verwandeln. Bis zur Pause setzten sich die Herrschinger so mit acht Toren ab. In der zweiten Hälfte stellten die Oberfranken ihre Deckung um. Sie verteidigen wesentlich offensiver, was dem TSV-Nachwuchs etwas aus dem Konzept brachte. Die Gäste konnten so den Rückstand etwas verkürzen. In der Folge verletzten sich aber zwei Bayreuther Spieler was den Schwung bei Haspo erlahmen ließ. Die Gastgeber setzten sich wieder ab. Beim 23:13 (47.) war das Spiel vorzeitig gelaufen. Kofler nutzte den deutlichen Vorsprung, um seine Leistungsträger zu schonen und allen Spielern noch viel Einsatzzeit zu verschaffen.

Der Abstand blieb so bis zur Schlusssirene praktisch unverändert. Am heutigen Samstag (15 Uhr) wartet nun der HSC Coburg als nächste Hürde auf die Herrschinger, die in der Partie erneut Heimrecht genießen. Allerdings kann der TSV nicht in der Nikolaushalle antreten, weil die Mittelschule dort ihre Prüfungen durchführt. Stattdessen wird die Begegnung, in der die Kofler-Truppe weiterhin auf ihren verletzten Kapitän Julian Taft verzichten muss, in Haunstetten stattfinden.

Roland Halmel

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