Zukunftssicherung in großer Halle

Herrschinger Volleyballer bekommen „Audi Dome“ als zweite Heimspielstätte

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Nicht nur in der Nikolaushalle sondern zukünftig auch im Münchner „Audi-Dome“ werden die Herrschinger Volleyballer beheimatet sein.

Herrsching – Die Herrschinger Volleyballer planen nicht nur die Kaderzusammenstellung. Im Hintergrund arbeiteten sie auch an der Situation der Spielstätten. In der Nikolaushalle durfte bisher nur mit einer Ausnahmegenehmigung gespielt werden. Das Problem wird in Zukunft etwas kleiner, da die WWK Volleys eine zweite Heimstätte bekommen.

Was sich bereits andeutete wurde jetzt trotz der Corona-Einschränkungen deutlicher Die Herrschinger unterzeichnen eine Absichtserklärung, die es ihnen ermöglicht Heimspiele im „Audi-Dome“ in München zu bestreiten. „Das ist ein weiterer großer Schritt für uns als Club in Richtung Professionalisierung und vor allem auch in Sachen Zukunftssicherung“, erklärte Herrschings Manager Fritz Frömming nach den Gesprächen mit dem FC Bayern Basketball, die vorsehen, dass in den nächsten drei Jahren auch Volleyball-Spiele im „Audi Dome“ austragen werden dürfen. 

Eventarena für Herrschinger Highlight-Spiele

Auch wenn es durch die Corona-Krise wirtschaftliche Einbußen geben wird, sei die nächste Saison dennoch so sicher wie selten in den Jahren zuvor, ist Frömming zuversichtlich. Mit der Option „Audi Dome“ ist den Herrschingern der perfekte Spagat gelungen, um zum einen attraktive Highlightspiele in einer großen Eventarena zu bestreiten, zum anderen aber auch den Bundesliga-Standort Herrsching zu erhalten und so die Wurzeln des Club weiter fest verankert zu lassen. 

"Bleiben uns treu"

„Mit dieser Lösung ist uns ein wenig die Quadratur des Kreises gelungen - wir können zukünftig Spitzenvolleyball auf der großen Bühne in München stattfinden lassen, bleiben aber gleichzeitig uns selbst und unserem Ursprung treu“, meint Herrschings Coach Max Hauser, der schon der ersten Partie in der großen Halle entgegenfiebert. 

„Das Play-off-Spiel im März hat ja leider nicht geklappt, da waren das Team und ich schon heiß drauf - aber dann eben in der kommenden Saison,“ ergänzte Hauser. Neben den „Highlight-Ligaspielen“, wie beispielsweise gegen Friedrichshafen, werden die Herrschinger in München alle Play-off-Heimspiele sowie die Pokal-Matches bestreiten. 

Letztere durften sie bislang nie in Herrsching austragen. Nach der unterschriebenen Absichtserklärung wollen sich nun beide Seiten zeitnah zusammensetzen, um die endgültigen Verträge zu unterzeichnen.

Von Roland Halmel

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