Vierter Platz fast sicher

Herrschinger Volleyballer gewinnen zuhause gegen Giesen mit 3:0 und verlieren in Düren mit dem gleichen Resultat 

Volleyball Herrsching
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Ordentlich Grund zum Jubeln hatten die Herrschinger nach dem Sieg gegen Giesen, mit dem sie den vierten Platz fast sicher haben.
  • vonFlorian Ladurner
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Herrsching - Die englische Woche bescherten den WWK Volleys Herrsching zuletzt drei glatte 3:0 Ergebnisse. Zweimal setzte sich die Truppe von Trainer Max Hauser dabei in den Heimspielen gegen Unterhaching und die Helios Grizzlys Giesen mit diesem Idealergebnis durch. Bei den Powervolleys Düren musste sich die Mannschaft vom Ammersee dagegen glatt nach drei Durchgängen geschlagen geben. „Das war ein großer Schritt in Richtung Platz vier“, freute sich Hauser nach dem 3:0 (27:25, 25:21, 30:28)-Heimerfolg) gegen Giesen. Gegen die Grizzlys war vor allem der Herrschinger Aufschlag das Erfolgsgeheimnis. Insgesamt elf direkte Aufschlagpunkte erzielten die WWK Volleys.

„Die Asse waren entscheidend. Wir haben zwar auch viele Fehler gemacht, aber wir sind viel Risiko gegangen“, urteilte Hauser zufrieden. Im ersten Satz schaffte es kein Team sich abzusetzen. Bis zum Schluss blieb es spannend. Bei den Hausherren wusste sich immer wieder David Wieczorek in Szene zu setzen. Den Satzball zum 27:25 verwandelte dann aber Jalen Penrose. Im zweiten Durchgang ging es ausgeglichen weiter. Herrsching erwies sich in der entscheidenden Phase aber einen Tick wacher und konzentrierter. Dadurch machten die Gastgeber die Punkte zum 25:21 Satzerfolg. Auch im dritten Satz ging es hin und her. Erneut konnte sich kein Team absetzen. In der Schlussphase zeigten sich die Herrschinger nervenstark. Sie wehrte vier Giesener Satzbälle ab, ehe Jori Matha, der eine starke Partie ablieferte, die WWK Volleys auf die Siegerstraße brachte. Nach 82 Minuten war der 30:28 Satzgewinn und damit auch der Heimerfolg der Herrschinger perfekt. Davor musste die Hauser-Truppe in Düren beim 0:3 (21:25, 19:25, 25:27) in einem hochklassigen Match einen Rückschlag wegstecken. „Wir haben schlecht aufgeschlagen und einige unnötige Fehler gemacht“, monierte Hauser hinterher. Im ersten Durchgang war sein Team den Gastgebern in Sachen Aufschläge noch gleichwertig. Den Ausschlag zugunsten von Düren gaben zwei starke Aufschlagserien Mitte und Ende des Satzes, den Herrsching schließlich mit 21:25 verlor. Im zweiten Spielabschnitt ließen die WWK Volleys einige Male die letzte Konsequenz vermissen. Die Konsequenz darauf war eine 19:25-Satzpleite. Hauser und seine Mannen gaben sich aber nicht geschlagen. Im dritten Durchgang brachte er frische Kräfte. Herrsching gestaltete den Durchgang auch völlig offen. Am Ende fehlte bei ein paar Aktionen das nötige Glück, so dass nach 83 Minuten durch den 25:27 Satzverlust auch die Partie zugunsten von Düren entschieden war.

Am kommenden Samstag (19 Uhr) gastieren die WWK Volleys zum abschließenden Hauptrundenmatch bei den Berlin Recycling Volleys. Um Platz vier noch zu verlieren müssten die Herrschinger in der Hauptstadt ohne Punkte bleiben und gleichzeitig Verfolger Lüneburg sein abschließendes Match gegen Spitzenreiter Friedrichshafen gewinnen.

Roland Halmel 

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