Herrsching/Weßling: Mehrere Gewaltdelikte am Wochenende

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Landkreis - In der Zeit vom 26. bis 28. Mai kam es im S-Bahngebiet München zu mehreren Gewaltdelikten. Am Freitagabend gegen 20 Uhr erlangte die Münchner Bundespolizei Kenntnis über eine "Messerstecherei" am Bahnhof Herrsching mit sechs Beteiligten.

Der festgestellte Sachverhalt stellte sich dann doch nicht ganz so schlimm dar. Ein 16-jähriger Afghane war mit einem 32- jährigen Eritreer in Streit geraten, wobei der Afrikaner einen Faustschlag ins Gesicht bekam. Daraufhin holte dieser aus seiner nahe gelegenen Wohnung ein Kampfmesser mit einer Klingenlänge von etwa 15 Zentimetern, kam damit zum Bahnhof zurück, setzte dieses jedoch in keiner Form ein. Das Messer konnte am Bahnsteig aufgefunden und sichergestellt werden. Weiterhin ereignete sich Freitagnacht gegen 22:00 Uhr am Ostbahnhof München ein Beziehungsstreit. Ein 38- jähriger Deutscher schlug seiner 56-jährigen Lebensgefährtin mit der Faust ins Gesicht. Der 38-Jährige sollte aufgrund seines unkooperativen und aggressiven Verhaltens den eingesetzten Beamten gegenüber zum Bundespolizeirevier am Ostbahnhof verbracht werden. Währenddessen versuchte er einen der Beamten ins Gesicht zu schlagen, was ihm jedoch nicht gelang. Auf dem Revier konnte eine Alkoholisierung von 1,34 Promille gemessen werden. Die Lebensgefährtin wurde mit starken Schmerzen im Bereich der Nase durch einen Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung ins Klinikum gefahren. Samstag morgen -kurz nach Mitternacht- randalierten zwei männliche Jugendliche am S-Bahnhaltepunkt Weßling. Die bisher Unbekannten schlugen Schaukästen und eine Leuchte mittels eines Feuerlöschers ein. Die Schadenshöhe wird noch ermittelt.

Am Sonntag morgen gegen 6.45 Uhr kam es am S-Bahn Haltepunkt Hackerbrücke zu einer "Schubserei" zwischen einem 29-jähirgen Nigerianer und drei zivilen Kontrolleuren des S-Bahn Prüfdienstes. Nachdem der in Freising lebende Nigerianer keinen gültigen Fahrschein vorzeigen konnte waren die Prüfer mit ihm am Haltepunkt Hackerbrücke ausgestiegen, wo es zu der Schubserei kam. Als der 29-Jährige zu Boden gebracht wurde erlitten beide Parteien leichte Schürfwunden.

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