Mit Hilfe aus Ravensburg

Thomas Kramberg demonstrierte in einem Waldstück bei Weichselbaum die Leistung eines Forstmulchers. Foto: Polster

Gibt es im Wald Kahlschlag, Windwurf oder Schneebruch, bleiben meist Holzabfälle und Wurzelstöcke zurück. Um das Areal wieder aufforsten oder begrünen zu können, müssen diese zerkleinert werden. Das erledigt der so genannte Forstmulcher.

Im Beisein von Waldbauern, dem zuständigen Förster, und Vertretern des Landratsamtes Starnberg wurde am vergangenen Mittwoch ein rund 2.000 Quadratmeter großes Waldstück im Weßlinger Ortsteil Weichselbaum fachgerecht von Wurzelstöcken befreit. „Dazu mussten wir extra eine Maschine aus Ravensburg kommen lassen“, erklärte Stefan Merkl vom Maschinenring Starnberg. Ein eigenes Fahrzeug zum Roden und Häckseln anzuschaffen, rentiere sich nicht. Immerhin kostet der Traktor mit Aufsatz rund 250.000 Euro und braucht für einen Tageseinsatz 300 Liter Diesel, sagte Thomas Kramberg von der gleichnamigen Firma in Nenzingen. Der Landwirt gehört zum Maschinenring Ravensburg und wird, da nur wenige Mitglieder des Maschinenrings so ein Gerät zur Verfügung haben, zu Einsätzen zwischen Oberbayern und Frankfurt gerufen. „Wir haben ein sehr gutes Netzwerk, so dass wir für alle noch so komplizierten Arbeiten entsprechende Arbeitsgeräte ordern können“, betone Merkl. Zumal es kein Problem sei, die Maschine auf den Tieflader zu packen und zum Einsatzort zu fahren. Die Rodungsarbeiten in Weichselbaum dauerten dank der leistungsstarken Maschine gerade mal einen Tag. Waldbesitzer Anton Günther erläuterte, dass ein Käferbefall und zusätzlicher Windbruch die Aktion notwendig machte. Das übrig gebliebene Häckselgut wird nun mit der Zeit verrotten. Außerdem wird das gerodete Waldstück wieder mit Fichten aufgeforstet.

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