Hilfe für die Verhandlungen

Starnberg – Die Unterschriftenaktion der CSU-Stadtratsaktion für „Saubere Bahnhöfe in Starnberg“ hat „voll eingeschlagen“: Mehr als 1.500 Starnberger unterstützten in den vergangenen vier Wochen die CSU-Forderungen nach „ordentlichen“ Bahnhöfen. Die Unterschriften, die jüngst Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger übergeben wurden, sollen den Rathauschef bei seinen Verhandlungen mit der Bahn AG helfen, Verbesserungen durchzusetzen.

Als erster kleiner Teil-Erfolg der Aktion vermeldete CSU-Stadträtin und Unterschriftenaktion-Initiatorin Eva John außerdem, dass die seit Anfang des Jahres defekte Eingangstür beim Bahnhof Nord inzwischen repariert ist und zudem ein Putztrupp mit Dampfstrahler am Bahnhof See gesichtet wurde. Die CSU-Stadträtin bedankte sich bei allen Unterstützern, ohne die ein solches gutes Ergebnis nie möglich gewesen wäre. Die vielen Unterschriften wertete sie als Zeichen, wie groß das Interesse und auch das Bedürfnis sei, endlich für ordentliche Zustände an den Bahnhöfen“ zu sorgen. „Allen ist der jetzige Zustand ein Dorn im Auge“, so John. Deshalb müsse das Aufräumen, Saubermachen und Reparieren der Einrichtungen rund um die Bahnhöfe oberste Priorität haben. Doch nicht nur „saubere Bahnsteige – saubere Toiletten – Beseitigung von Verunreinigungen und die Reparatur von beschädigten Einrichtungen“ will die CSU endlich umgesetzt haben. Bürgermeister Pfaffinger soll auch die im Bauausschuss beschlossenen Maßnahmen in die Bahn-Gespräche mit einbringen und bei der Bahn durchsetzen. So sollen noch in diesem Herbst Sichtachsen im Baumbestand frei geschnitten werden sowie der Bereich am Pavillon und die Pflanzflächen der Grünanlage an der Seepromenade gärtnerisch verbessert werden. Außerdem fordert man, dass die Bahn die Kosten übernimmt für die Entfernung von Wildwuchs entlang der Gleise, die Verbesserung der Situation rund um den Kiosk westlich der Bahnhofsunterführung sowie Anstrich und Beleuchtung in allen Unterführungen. „Wir wünschen uns von der Bahn ebenso eine konstruktive Verhandlung hinsichtlich des Rückbaus (Verkürzung) der Unterführung beim Museum, dem Ersatz der undichten und umweltschädlichen Eternitbedachung der Bahnsteige und am Bahnhofsgebäude durch Glasdächer sowie beim Einbau von Aufzügen“, so John. Der Bauausschuss habe dazu den ersten Schritt getan und die Umsetzung eines umfassenden Reinigungskonzeptes durch den Städtischern Betriebshof beschlossen. „Jetzt ist es an der Bahn, sich als verlässlicher Partner bei der Bewirtschaftung unserer Bahnhöfe zu zeigen“, erklärte die CSU-Stadtratsfraktion.

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