Reaktivierung der einstigen Station könnte Wirklichkeit werden

Hoffnung für einen S-Bahn-Halt Weichselbaum

S-Bahn München Starnberg Bahnhof Weichselbaum Weßling
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Mehr S-Bahn: Der Landkreis, vor allem aber die Gemeinden Gilching und Weßling sowie die Unternehmen rund um den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen ist die Hoffnung für einen S-Bahn-Stopp in Weichselbaum groß.

Weßling – Die Reaktivierung der S-Bahnhaltestelle Weichselbaum steht seit vielen Jahren ganz oben auf der Wunschliste des Landkreises Starnberg, der Gemeinden Weßling und Gilching sowie der umliegenden Unternehmen und deren Mitarbeiter. Im Rahmen des vom Freistaat Bayern initiierten Programms „Bahnausbau Region München“ könnte sich dieser Wunsch jetzt erfüllen.

Denn in einem Gespräch von Landrat und Bürgermeistern mit Vertretern des Bayerischen Verkehrsministeriums, der beauftragten Planer und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Tourismus (gwt) einigten sich die Teilnehmer darauf, den S-Bahnhalt nun konkret zu untersuchen. Landrat Stefan Frey betont, „um die Menschen von der Straße auf die Schiene zu bekommen, müssen die Voraussetzungen stimmen. Der S-Bahn-Halt Weichselbaum wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen und umweltverträglichen Mobilität, regional für die anliegenden Gemeinden, den Unternehmensstandort Oberpfaffenhofen, aber auch überregional“.

Weichselbaum liegt in unmittelbarer Nähe des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen und der umliegenden Gewerbegebiete. Mehr als 8.000 Beschäftigte arbeiten dort und ihre Zahl wird in Zukunft weiter steigen. Deshalb würde ein S-Bahnhalt für Verkehrsentlastung sorgen.

Bei einer Videokonferenz in der vergangenen Woche, an der Landrat Stefan Frey, die Bürgermeister Michael Sturm und Manfred Walter sowie Vertreter des Bayerischen Verkehrsministeriums teilgenommen haben, war der S-Bahnhalt das zentrale Thema. Die Vertreter des Bayerischen Verkehrsministeriums bestätigten dabei, dass der S-Bahnhalt Weichselbaum nun im Rahmen des Programms „Bahnausbau Region München“ untersucht wird.

Mit ersten Ergebnissen wird in der zweiten Jahreshälfte 2021 gerechnet.

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