Hospiz Polling

Von der Bevölkerung sehr geschätzt

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Landkreis/Polling – Der Wunsch vieler sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ist es, zu Hause betreut zu werden. Ein Wunsch, dem der Hospizverein im Pfaffenwinkel seit 22 Jahren nachkommt. Und der Bedarf steig.

So erfolgten im vergangenen Jahr 420 ambulante Begleitungen und im Frühjahr diesen Jahres wurde das Team sogar von drei auf fünf hauptamtliche Koordinatorinnen aufgestockt. Zudem haben die Krankenkassen dem in Polling (Landkreis Weilheim-Schongau) ansässigen Hospiz zwei Betten mehr genehmigt. Damit sei der Bedarf im südwestlichen Oberbayern gedeckt, wie das Hospiz in einer Presseerklärung mitteilte. Die derzeit 142 aktiven ehrenamtlichen Hospizhelfer leisten rund 16.000 Stunden im Jahr. Allein in diesem Jahr wurden 21 neue Hospizhelfer vom Ausbildungsteam des Vereins neu eingearbeitet. Mit den Hospizvereinen in Garmisch, Bad Tölz/Geretsried, Gauting und Gräfelfing sowie mit dem SAPV-Team von Palliahome wird eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Das im Jahr 2002 gegründete stationäre Hospiz in Polling hat bei der Bevölkerung im Pfaffenwinkel und darüber hinaus eine hohe Wertschätzung erlangt. Die Atmosphäre des Klosters und der Räume, die hohe Qualität der engagierten Mitarbeiter sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich und die besondere, nicht nur pflegerische sondern auch spirituelle Zuwendung an Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörigen macht diesen Ort des „Lebens bis zuletzt“ zu etwas besonderem. Bisher wurden 1.400 Patienten betreut. Durch dieses hohe Vertrauen ist die Auslastung der jetzt acht Betten im Hospiz entsprechend hoch. Aus diesem Grund hat sich die Vorstandschaft des Vereins Mitte 2014 nach sorgfältiger Analyse des künftigen Bedarfs und des Einzugsbereiches entschlossen, bei den Krankenkassen zwei Betten mehr zu beantragen. Diese zwei Betten mehr werden nun voraussichtlich im nächsten Frühjahr realisiert, bis spätestens Anfang April dürften alle Auflagen, insbesondere die personelle Besetzung erfüllt sein. „Die Nachfrage an vollstationären Hospizplätzen für die Menschen der Regionen der Landkreise Weilheim-Schongau, Starnberg, Landsberg und Garmisch-Partenkirchen übersteigt die bisher vom Hospiz Polling angebotenen acht stationären Hospizplätze. Die angestrebte Platzzahlerweiterung um zwei Plätze schafft einen Ausgleich zur Nachfragesituation“, heißt es dazu im Bescheid der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände. sb/kb

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