Gauting hat mit 100 Patienten die meisten Infizierten

423 Infizierte im Landkreis Starnberg: Landratsamt gibt Orte mit Anzahl der Erkrankten raus

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423 Infizierte leben im Landkreis Starnberg - 100 davon kommen aus Gauting.

Landkreis - Am heutigen Mittwoch sind beim Landratsamt 423 Personen aus dem Landkreis gemeldet, die mit Coronavirus infiziert sind. Unter ihnen sind 54, die beatmet werden müssen, zwei sind leider schon verstorben. Nun hat das Landratsamt eine Liste mit den Infektionszahlen sowie den Orten aus denen die Personen stammen veröffentlicht. Gauting hat mit 100 Patienten die höchste Zahl an Infizierten im Landkreis Starnberg.

Andechs: 6

Berg: 25

Feldafing: 6

Gauting: 100

Gilching: 28

Herrsching: 33

Inning: 15

Krailling: 35

Pöcking: 18

Seefeld: 16

Starnberg: 84

Tutzing: 20

Weßling: 20

Wörthsee: 9

Insgesamt sind das 414 - dazu kommen noch 8 Weitere, die wegen Umzug oder veralteter Adresse noch im Landkreis gemeldet sind, so sind es 423 Infizierte. 54 Patienten müssen stationär in Kliniken behandelt werden und 12 sind sogar beatmungspflichtig. 418 Personen leben zur Zeit in häuslicher Quarantäne. 

Söder appelliert an Bevölkerung

Die Osterferien haben begonnen und es sehr schön draußen - Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder appelliert an die Geduld der Bevölkerung. Gleichzeitig deutete er aber auch gestern in seiner Ansprache eine Verlängerung der Anti-Corona-Maßnahmen an, die könne es aber kaum ohne eine Maskenpflicht geben.  "Natürlich wird es am Ende eine Form von Maskenverpflichtung geben", sagte der CSU-Chef in München im Anschluss an eine Kabinettssitzung.

Söder hat die Bevölkerung in Bayern außerdem auf eine Verlängerung zumindest eines Teils der Einschränkungen in dem Bundesland über den 19. April hinaus vorbereitet. "Nach Ostern werden Perspektiven entwickelt und abgestimmt", sagte er. "Wir sollten jetzt nicht zu frühzeitig die Dinge lockern."

Sympathie für das Wiener Modell

Söder berichtete von den Entscheidungen der Regierung in Österreich, die einen Großteil der Einschränkungen verlängerte - aber auch gleichzeitig schrittweise Lockerungen ankündigte, wie etwa beim Öffnen von Läden. Söder hat "Sympathie für das Wiener Modell". "Wir brauchen Stufen und wir brauchen Zeitachsen." Es müsse gemeinschaftlich diskutiert werden, ob und welche Geschäfte in Deutschland wieder geöffnet werden könnten. Dabei müssten dann aber Regeln etwa zu Abständen oder zur Desinfektion eingehalten werden.

Von aja

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