Auftakt fand am Starnberger Kirchplatz statt

Informationsprojekt zum Thema  "Kinderrechte" tourt durch den Landkreis Starnberg 

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Unter dem Motto „Kinderrechte on Tour“ reiste die Kommunale Jugendarbeit mit einem Anhänger durch den Landkreis und besuchte unter anderem öffentliche Plätze, wie den Starnberger Kirchplatz.

Starnberg/Landkreis - Kinder spüren die seelische Belastung der Pandemie ganz besonders. Passend zum Weltkindertag, der am 20. September stattfand, macht die Kommunale Jugendarbeit im Landkreis Starnberg daher auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Unter dem Motto „Kinderrechte on Tour“ reisen derzeit Stephanie Lichtenberg sowie Carina Eisner mit einem Anhänger durch den Landkreis und besuchen Schulen, Horte sowie öffentliche Plätze. Die Auftaktveranstaltung zum Projekt fand unlängst auf dem  Starnberger Kirchplatz statt.

Das Recht auf Bildung, sowie auf physische und psychische Gesundheit sind nur zwei von 41 Kinderrechten, die die UN-Kinderrechtskonvention 1989 benannt hat. Mit den „Kinderrechten on Tour“ möchte die Kommunale Jugendarbeit ein dauerhaftes Angebot der präventiven Jugendarbeit stellen, um besonders in der Corona Pandemie die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht aus dem Blick zu verlieren.

„Die Anliegen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sollen gerade auch in der Coronazeit nicht verloren gehen. Spiel, Erholung und Freizeit ist als Kinderrecht festgeschrieben.“ so Stephanie Lichtenberg, Sozial-und Kulturpädagogin von der Kommunalen Jugendarbeit. Carina Eisner, Medienpädagogin, ergänzt: „Wir wollen Kinder dazu anregen mit einfachen Mitteln kreativ zu werden, und sich selbst und die damit verbundene Freude zu spüren. Es ist uns wichtig Räume der non-formalen Bildung zu schaffen.“

Mit einem Flyer stellt das Team der Kommunalen Jugendarbeit zehn der Kinderrechte vor. Der Flyer wird bei weiteren Aktionen verteilt. Auskünfte dazu gibt es unter Stephanie.Lichtenberg@lra-starnberg.de oder telefonisch unter der Rufnummer (08151) 148868.

Eine kürzlich erschiene Forsa Politikumfrage des Deutschen Kinderhilfswerk zum Weltkindertages hat ergeben, dass 72 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass die Interessen von Kindern in der Corona Pandemie zu wenig Berücksichtigung gefunden haben. 

Gerade Kinder aus sozialbenachteiligten Familien sind in punkto Bildungschancen die Verlierer. Zu einem ähnlichen Ergebnis ist auch die aktuelle COPSY-Studie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gekommen. 71 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen fühlen sich stark belastet, machen sich mehr Sorgen, achten weniger auf ihre Gesundheit und haben häufiger Konflikte in der Familie.

Von Kreisbote

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