Demo in Inning

"Wir wollen diese Straße nicht"

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Rund 550 Inninger Bürger demonstrierten am vergangenen Sonntag gegen die geplante Umgehungsstraße - allen voran Organisator Arvid Holzwarth, der bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr auch mit einer eigenen Liste antreten will.

Inning – Der Wahlkampf ist lautstark eingeläutet - zumindest in Inning. Am Sonntag demonstrierten rund 550 Bürger gegen die Umgehungsstraße. Außerdem erklärte Arvid Holzwarth von der Initiative „Innings Zukunft“, bei den Kommunalwahlen 2014 mit einer eigenen Liste anzutreten.

Gut zehn Prozent der Inninger Bürger waren am Sonntagnachmittag samt Kind und Kegel auf den Beinen, um auf Weisung der Organisatoren Arvid Holzwarth und Robert Kaltenbrunner eine Menschenkette zu bilden. Befürworter der Umgehung waren nicht gesichtet. Wohl aber die Polizei, die allerdings ob des friedlichen Ablaufes nichts zu tun hatte. Um zu verdeutlichen, wie breit die Trasse unterhalb von Schorn einmal werden soll, hatten Holzwarth und Kaltenbrunner mit einem Signalband eine 20 Meter breite Fläche auf dem Parkplatz gegenüber der Dreifachturnhalle abgesteckt. Wie berichtet soll die Trasse inklusive Anschlussstellen 2,3 Kilometer lang werden. Den Flächenverbrauch gab Holzwarth mit 3,6 Hektar an. Er mahnte aber nicht nur, der Umgehung eine Absage zu erteilen. Holzwarth eröffnete zudem, bei den Kommunalwahlen 2014 unter „Innings Zukunft“ mit einer eigenen Liste anzutreten. „Um den politischen Wandel einzuleiten, sind noch Mitstreiter gesucht, die Verantwortung übernehmen wollen. Inning hat etwas besseres verdient als den jetzigen Gemeinderat“, appellierte er an die Demonstranten, sich für einen Listenplatz zur Verfügung zu stellen. Und immer wieder ließ er verlauten: „Herr Röslmair, wir sind viele und wir wollen diese Straße nicht. Wir werden auch jeden abwählen, der nicht auf uns hört.“ pop

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