Inninger Tennisclub jetzt mit Vergnügungswart

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Inning – „Wir können mehr als nur Tennis!“ Unter diesem Motto geht der Tennisclub Inning ab sofort neue Wege, öffnet sich vermehrt Nicht-Mitgliedern und macht die TC-Mitgliedschaft auch für den Nachwuchs attraktiv. Fortan schalten die Turnierteilnehmer an der Schornstraße nach konzentriertem Spiel nahtlos in den Party-Modus. Denn: „Musik, Tanz, Spaß und Tennis Turniere schließen sich nicht aus“, verkündet die neu gestaltete Homepage (www.tennisclub-inning.de).

Ganz in diesem Sinne bestätigten die Mitglieder im Januar ihren langjährigen Vorsitzenden Hannes Bayer, ernannten Cornelia Fischer zur Vize, Sabine Obermann zur Schriftführerin, Klaus Fink zum Kassenwart, Klaus Siegl zum Sportwart und Thorsten Kolbeck zum Jugendwart – und wählten mit Richard Waldner einen Vergnügungswart ins Team. Vergnügen war am 1. Mai durchaus angesagt, als rund 50 Besucher nach einem Auftaktturnier in die Saison, den Abend mit italienischen Köstlichkeiten, feinen Kuchen und Getränken aller Fasson ausklingen ließen. Es war ein erstes Werben um mehr Mitglieder. Das war nicht immer notwendig. Lebhaft erinnerte sich der Vorsitzende noch an die 1980er Jahre, als sich potentielle Neumitglieder in eine lange Warteliste eintragen mussten. Damals befand sich Deutschland mit den Helden von Wimbledon, Boris Becker, Michael Stich und Steffi Graf, eben noch mitten im Tennisfieber. Das Wort Nachwuchssorgen gehörte nicht ins Vokabular des Tc‘s. Heute zählt der Verein knapp 300 Mitglieder – und wer sich einträgt ist drin. „Wir wollen mehr leben auf die Tennisplätze kriegen“, verspricht der Sportwart. Diesem Grundsatz folgend schmettern am „Generation-Cup“ im Juni Groß und Klein die gelben Bälle übers Netz, stellen sich am „Ladies Only Cup“ im August die Damen aufs Feld und an der „Offenen Inninger Meisterschaft“ im September sind auch Nicht-Mitglieder willkommen. Obenauf hat sich der Vergnügungswart so einiges einfallen lassen: Unter anderem eine Wette, im Rahmen derer zwei Sportler an einem bestimmten Tag um einen Preis spielen. Etwa eine Kiste Bier und Leberkäs. Die haben nämlich Waldner und Siegl für die Wette am Samstag ausgehandelt. Gewinner sind dann alle, die vor Ort sind, denn der Preis wird anschließend brüderlich geteilt. Die Stimmung an der Saisoneröffnung war gut, die Tische voll belegt. Unter ihnen Toni Strauß. Der lebende Beweis dafür, dass Tennis fit hält: Über 80 Jahre ist die ehemalige Europa- und deutsche Meisterin alt, die nach wie vor mit ungebrochenem Kampfgeist an Turnieren antritt. Allerdings nicht heute, als 20 Spieler die fünf Sportplätze belegten. Die Frauen hatten zuvor per Los ihren Partner gezogen – und sie spielten, bis ihnen der Regen ein Ende bereitete. Danach ging es direkt in die Saison-Eröffnungsfeier. Zu den Feiernden gehörte übrigens auch Walter Bleimaier. Wie lange er geblieben ist? „Bis sie mi nausgschmissen habn“, feixte der Bürgermeister. mk

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