Breit gefächertes Angebot am Samstag

Großer Sport-Aktionstag zum 30. Geburtstag der Starnberger Brunnangerhalle

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Vor 30 Jahren eröffnet: Die Brunnangerhalle, die im Wesentlichen vom TSV Starnberg genutzt wird. 

Starnberg – Seit 30 Jahren gibt es die Brunnangerhalle, anlässlich dieses Jubiläums lädt der TSV Starnberg am Samstag, 18. Mai, zum großen Sport-Aktionstag.

Der TSV Starnberg öffnet seine Tore und präsentiert sein breit gefächertes Angebot: Alle Sportbegeisterten erwartet ab 14 Uhr ein Showprogramm der Abteilungen Tischtennis, Gerätturnen, Capoeira und Taekwondo. Seitens der Stadt Starnberg wird Bürgermeisterin Eva John mit einem Grußwort erwartet, einige Stadträte haben ihr Kommen zugesagt. Ab 16 Uhr können sich Interessierte in der Halle unter der Anleitung erfahrener Trainer an verschiedenen Ballsportarten versuchen, während in den Studios Workshops unter dem Motto „Fit und Entspannt“ stattfinden: vom Achtsamkeitstraining über Yoga, Fünf-Tibeter, Sinchi Power Balance bis zu den Power-Kursen HIIT (High Intensity Interval Training) und Core Training kann alles kostenlos ausprobiert werden. Zum Abschluss findet in der Halle ab 19 Uhr ein großes, dreistündiges Spinning-Training für jedermann statt. Hier stehen 20 Plätze je Stunde zur Verfügung. Übrigens: Wer am kommenden Samstag, 18. Mai, beim Verein anmeldet und ihm beitritt, spart sich die Anmeldegebühr. Nach nur zweijähriger Bauzeit wurde am 23. Juni 1989 die Brunnangerhalle eröffnet, heißt es zur Historie der Halle. Die Stadt Starnberg hat sich ihr bis dahin größtes Hochbauprojekt 18 Millionen D-Mark kosten lassen. Seither stellt der TSV Starnberg der Stadt das Grundstück im Erbbaurecht zur Verfügung, verpflichtet sich im Gegenzug zum Betrieb der Halle und zur Nutzungsüberlassung für die ortsansässigen Schulen.

Halle war für die Stadt dringend notwendig

Zwei wesentliche Elemente wurden dadurch nachhaltig geregelt: Der damals schon expandierende Verein konnte sein Angebot erweitern, was im rund 90 Jahre alten Vorgängerbau nicht mehr möglich war. Die städtischen Schulen gewannen mehr Raum für den wichtigen Sport-Unterricht, der in eigenen Hallen ebenfalls an die Kapazitätsgrenzen stieß. Nach intensiven Überlegungen entschied man sich, dieses große Projekt (Dreifach-Sporthalle mit Tiefgarage) im Zentrum der Stadt – statt auf der „grünen Wiese“ – zu realisieren und damit allen Beteiligten eine Sport- und Versammlungsstätte in fußläufiger Erreichbarkeit zur Verfügung zu stellen. Die Lage und Situierung des Grundstücks erforderte es, die Halle mit Funktionsgebäuden transparent, nicht wuchtig aber eben doch stilgebend zu realisieren. Der Entwurf der Architekten Moritz Hauschild und Leo Fritsch aus München hat diese Forderungen umgesetzt und ein zeitloses Ensemble im Herzen von Starnberg geschaffen. Die Stadt Starnberg kommt dem Erhalt dieser Liegenschaft unter Beteiligung des TSV in vielfältiger Weise nach: in jüngster Zeit wurden die Gaststätte renoviert sowie der Sportboden komplett erneuert. Weitere Projekte wie der Umbau der Beleuchtung auf LED-Technik sowie die Optimierung der Lüftungsanlage stehen an.

Von Kreisbote

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