Jugend forscht

Schülerin aus Gauting untersucht Aufprallkräfte beim Sturz

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Die Patenazubis von HOERBIGER unterstützen die Jungforscher bei allen wichtigen Themen und sorgen dafür, dass der Wettbewerb reibungslos abläuft.

Landkreis – Der Countdown läuft: Ende Februar starten die Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in der Region Voralpenland. 105 Teilnehmer präsentieren am 27. und 28. Februar der Jury ihre Projekte. 18 von ihnen stammen aus der Region Starnberg. Sie treten mit insgesamt elf Forschungsarbeiten beim Regionalentscheid an. Die Firma Hoerbiger unterstützt den Wettbewerb bereits zum 15. Mal als Patenunternehmen.

Das diesjährige Motto der Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ lautet „Frag nicht mich. Frag Dich.“ Die Nachwuchswissenschaftler sind dieser Aufforderung gefolgt und zeigen auch 2019 wieder eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Arbeiten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Insgesamt wurden 57 Projekte eingereicht. Der 14-jährige Moritz Mayr, der das Gymnasium Starnberg besucht, hat elektrophysiologische Messungen an einer Aloe Vera durchgeführt. Mit Hilfe zweier Elektroden hat er elektrische Spannungen von der Oberfläche des Blattes abgeleitet und diese durch ein USB-Oszilloskop aufgezeichnet. Im Zuge der Messungen wurde die Pflanze verschiedenen Stresssituationen ausgesetzt, so etwa thermischen Reizen, Wasserstress oder Stress durch Erhöhung des Materialstoffgehalts. Dabei hat der Achtklässler verschiedene Aktions- und Variationspotenziale gesammelt.

Aufprallkräfte älterer Menschen ermittelt

Fiona Schlesinger (17) hat die Aufprallkräfte bei Stürzen älterer Personen ermittelt. Ziel der Arbeit war es, herauszufinden, welche Belastungen auf die Hüfte eines Menschen bei Stürzen wirken. Hierfür hat die Schülerin des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting mit Hilfe eines intelligenten Textils und einer Sturzpuppe ein realitätsnahes Experiment durchgeführt. Ein Pullover wurde mit acht Beschleunigungssensoren ausgestattet und einer Sturzpuppe angezogen. Die Ergebnisse hat die Abiturientin ausgewertet und interpretiert.

kb

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