Freie Wähler gründen Jugendorganisation "JFW"

Noch sind sie zu dritt

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Ein starkes Team, das gemeinsam die Gruppierung „JFW“ puschen will: Benedict Padberg (v.l.), Albert Luppart (FW-Kreisvorsitzender), Marius Hirsch, Matthias Vilsmayer (Fraktionssprecher im Kreistag) und Thomas Fischer.

Starnberg – Allgemein mangelt es am politischen Nachwuchs. Mit der Gründung der Gruppierung „Junge Freie Wähler – Kreisvereinigung Starnberg“ sollen künftig auch bei den Freien Wähler junge Menschen zum Mitmachen motiviert werden. Zum Kreisvorsitzenden der JFW wurde Marius Hirsch aus Starnberg gewählt.

Zur Gründungsversammlung im Gilchinger Schützenhaus waren am Montag zwar viele alte Hasen gekommen. Doch der Nachwuchs hielt sich in Grenzen. „Es ist nicht leicht, Mitstreiter zu finden“, räumte Marius Hirsch (29) ein. Für den Abteilungsleiter beim BRK in Starnberg kein Grund, es nicht dennoch zu versuchen. Über ein soziales Netzwerk und über Mundpropaganda hat er immerhin Thomas Fischer (26) aus Starnberg und Benedict Padberg (19) aus Gilching gewonnen. „Wir sollten jetzt nicht aufzählen, was wir alles wollen, das machen schon die anderen, sondern aktiv etwas tun und dies dann publizieren“, erklärte Padberg, der zum Stellvertreter von Hirsch gewählt wurde. Der BWL-Student, der sich bereits mit dem aufwändigen Schulprojekt „Gilching verbindet“ einen Namen gemacht hat, empfahl, klein anzufangen und darauf aufzubauen. Dazu gehöre auch, sich erst einmal ein Profil zu geben und weitere Mitglieder zu werben. Marius Hirsch hat bereits als parteifreier Listenkandidat für den Stadtrat Starnberg politische Luft geschnuppert. Bis vor einem Jahr wohnte der Dreifach-Vater in München und hat den Landkreis laut eigener Worte nur von seiner schönen Seite kennen gelernt. „Jetzt wohne ich hier und bin mitten drin. Da sieht man erst einmal, dass es auch Probleme gibt. Unter anderem fehlen in Starnberg Spielplätze.“ Dritter im Bunde ist Thomas Fischer, der das Amt des Kassier übernommen hat. „Mich regt in erster Linie auf, dass immer nur geredet wird, aber nichts voran geht“, sagte er. In seinem Fokus: die städtebauliche Entwicklung. Im Herbst wird er ein Architektur-Studium beginnen. pop

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