Mit Kinderart läuft’s

In den Kindertagesstätten der Gemeinde Berg entwickelte sich alles planmäßig, meldete Geschäftsführer Gerd Jäger von KinderArt, das seit einem Dreivierteljahr die Trägerschaft innehat. Weiter sagte Jäger in seinem Quartalsbericht, sie seien voll ausgebucht. Schwierigkeiten mache aber die Suche nach mehr Personal, ebenso wird der Hort zu klein.

Mit dem Budget liege man im Plan. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat und die Solidarität des Teams untereinander, das auch bereit sei, bei Bedarf einzuspringen. Gerade in Berg würden sie durch viele Krankheitsfälle gebeutelt. Die Anmeldungen für das nächste Kindergartenjahr sind abgeschlossen. Demnach sind alle vier Kindertagesstätten voll ausgebucht. „Auch in Berg sind erstmals alle 74 Plätze besetzt“, erklärte Jäger. Hier gebe es sogar laufend Anfragen von Familien, die zuziehen wollen. In der Krippe in Höhenrain könnten etwa sieben Kinder nicht aufgenommen werden. Hier hofft man auf eine Entschärfung der Situation durch den Bau des Kinderhauses in Biberkor, das weitere Plätze anbiete. Die Personalgewinnung ist laut Jäger weiter angespannt. Es sei schwierig, unter dem Jahr neue Kräfte zu gewinnen. In Höhenrain konnte noch keine neue Mitarbeiterin gefunden werden. Eine Erzieherin ist schwanger, für die es ab November Ersatz braucht. In Berg gibt es eine neue Mitarbeiterin, ebenso in der Schülertagesstätte Aufkirchen. Vom Personal hängt es auch ab, ob es in den Ferien eine Betreuung geben kann. Dies soll bis Mitte Juni entschieden werden. Den ständig steigenden Bedarf an Hortplätzen in Aufkirchen nannte Jäger ein „wirklich großes Problem“. Zwar wurden die Plätze von 52 mit einer Ausnahmegenehmigung auf 56 erhöht. Trotzdem könnten etwa 20 Kinder nächstes Jahr nicht aufgenommen werden. Zum Hort nahm auch Bürgermeister Rupert Monn Stellung, der die Situation „dramatisch“ nannte. Die Gemeinde sei auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, die in der Nähe der Schule sein müssten. Es gebe Überlegungen, die Räume, die der Kulturverein gemietet habe, zu nutzen. Die Aufteilung sei aber schwierig. Er gab sich wenig hoffnungsvoll: Es sei fraglich, ob es bis zum neuen Schuljahr gelänge, neue Räume zu finden.

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