Kindertagesstätten in Berg voll belegt

KinderArt betreibt die Kindergärten Oberberg und Höhenrain, die Krippe Höhenrain und die Schülertagesstätte Aufkirchen. Foto: Hauck

Komplett ausgelastet sind die von KinderArt geleiteten Kindertagesstätten. Das meldete Chef Gerd Samuel Jaeger in seinem Quartalsbericht vor dem Gemeinderat Berg.

Der private Träger betreibt die Kindergärten Oberberg und Höhenrain, die Krippe Höhenrain und den Hort seit gut anderthalb Jahren. Während sich die Buchungszeiten im früher notorisch unterbelegten Kindergarten Berg „erfreulich entwickelt haben“, bahnen sich in der Schülertagesstätte Aufkirchen schon wieder Kapazitätsprobleme an. Denn die neue dritte Gruppe ist inzwischen auch voll belegt. Schwierigkeiten machen außerdem die verschiedenen Standorte der drei Gruppen, die getrennt untergebracht sind. Es sei aber nicht zu vertreten, noch eine weitere Gruppe an einem anderen Ort zu gründen, so Jaeger. Eng wird es auch in Höhenrain: er erwartet, dass in Kindergarten und Krippe die Plätze fürs neue Jahr nicht ausreichen. Alles bestens dagegen beim Personal, das von 14 auf 28 Mitarbeiter aufgestockt werden konnte. In einer Befragung sagten 81 Prozent der Eltern, dass sich ihr Kind sehr wohlfühle. Laut Bürgermeister Rupert Monn ist es KinderArt gelungen, dass nun „Ruhe eingekehrt“ ist. Deshalb muss der Träger seinen Bericht in Zukunft auch nur noch halbjährlich vorlegen. Die Überbuchung wunderte Gemeinderat Andreas Hlavaty (CSU), der noch die Zahlen einer Studie im Kopf hatte, wonach die Kinderzahl in der Gemeinde immer mehr zurückgeht. Mehr Eltern seien berufstätig und hätten mehr Betreuungsbedarf, erklärte Monn dazu, der zugleich davor warnte, Container für Kinder zu errichten, die dann doch nicht kommen, wie in einer Nachbargemeinde geschehen. Da trifft es sich gut, dass in Biberkor ein neues Montessori-Kinderhaus entstehen soll. Die Gemeinde hat Bedarf anerkannt: sie will ab September 30 Plätze im Kindergarten und zehn in der Krippe belegen. Dafür muss sie sich mit rund 430.000 Euro am Bau (Gesamtkosten: 1,9 Millionen Euro) beteiligen, so will es das Gesetz.

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