Dumm gelaufen

Kleiner Auffahrunfall deckt Versicherungsbetrug von Starnberger Rollerfahrer auf

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Ein Rollerfahrer aus Starnberg wollte sich die Versicherungskosten für sein Zweirad sparen und übermalte einfach das Versicherungsjahr an der Plakette mit einem Filzstift. Sein Sparzwang wurde allerdings von einer Starnberger Polizeistreife entdeckt. Nun wird er ordentlich zur Kasse gebeten.

Starnberg - Ein Rollerfahrer aus Starnberg wollte sich wohl die Versicherungskosten für sein motorisierten Zweirad sparen. Dumm nur, dass ein Auffahrunfall seine vermeintliche Sparidee zunichte machte. 

Eine 22-jährige Seefelderin folgte unlängst einer provisorisch angelegten Verkehrsführung an der Münchner Straße nicht wie beschildert. Anstelle nach links auszuschwenken, fuhr die junge Frau einfach geradeaus in den Baustellenbereich. Als ihr schließlich ein abgestellter Bagger im Weg stand, bemerkte sie den Fehler und bremste. Ein 54-jähriger Starnberger war mit seinem Motorroller hinter ihr gefahren und ihr in die Baustelle gefolgt. Er bemerkte zu spät, dass die junge Seefelderin bremste und fuhr auf den Pkw auf. 

Versicherung seit 2011 abgelaufen 

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass das Versicherungskennzeichen am Roller des Starnbergers zwar die richtige Farbe hatte, das aufgeprägte Versicherungsjahr ist jedoch schon einige Zeit vorbei. Obwohl der Mann versuchte hatte die Ziffern mit einem schwarzen Filzschreiber zu übermalen war zu erkennen, dass statt der aktuellen Jahreszahl die Zahl 2011 auf dem Schild stand. Neben einem Strafverfahren wird er nun auch den Schaden am Auto der 22-jährigen aus eigener Tasche zahlen müssen. Insgesamt dürfte das die ersparten Versicherungskosten deutlich übersteigen.

Von Kreisbote

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