Koordinierende Kinderschutzstelle

Netzwerk für die frühe Kindheit

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Landkreis – Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) des Landratsamtes Starnberg kann dieser Tage auf ein kleines Jubiläum zurückblicken.

Seit fünf Jahren kümmern sich die Mitarbeiter um präventive Unterstützung und frühe Hilfen in den ersten drei Lebensjahren der Kinder. Aus diesem Anlass trafen sich vergangene Woche viele Kooperationspartner im Sitzungssaal des Landratsamtes um sich auszutauschen und die bestehende Netzwerkarbeit zu vertiefen. Zur Feierstunde waren alle Kooperationspartner wie Ärzte, Hebammen, Kinderkrankenschwestern, aber auch Mitarbeiter von sozialen Einrichtungen und Fachkräfte des Landratsamts eingeladen. Landrat Karl Roth begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung und bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Engagement rund um das Wohl unsere kleinen Erdenbürger. „Gerade die ersten Lebensjahre sind so wichtig, und die Familien sollen wissen, wo sie Unterstützung finden“, sagte er im Rahmen der kleinen Feierstunde. Die Leiterin des Fachbereichs Jugend und Sport, Rosemarie Merkl-Griesbach, gab den Gästen einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Frühen Hilfen im Landkreis. Sie lobte den mittlerweile sehr beliebten Willkommensbesuch für Familien, die ihr erstes Kind bekommen. Seit einiger Zeit besteht auch die Möglichkeit, Familien in den ersten Lebensmonaten ihres Babys durch eine Kinderkrankenschwester oder Familienhebamme ambulant zu unterstützen. „Frühe Hilfen und Kinderschutz – Möglichkeiten und Grenzen“ war das Thema eines Vortrags von Heinz Kindler vom Deutschen Jugendinstitut. Kindler gilt als aus- gewiesener Kinder- und Jugendhilfeexperte. Er wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass Frühe Hilfen zu einem wichtigen Baustein des Angebots der Jugendhilfe geworden sind. „Mit dem Koki-Angebot ist der Landkreis Starnberg auf dem richtigen Weg“, so Kindler. Zum Abschluss des Nachmittags stellten die drei Sozialpädagoginnen der KoKi, Susanne Schneider, Charis Gulder-Schuckardt und Birgitt Kaul, den Entwurf für eine regionale Kinderschutzkonzeption vor und gaben einen Ausblick zur weiteren Planung im Hinblick auf den präventiven Kinderschutzes im Landkreis. Die Koordinierende Kinderschutzstelle wurde im Jahr 2010 ins Leben gerufen und steht für präventive Unterstützung und frühe Hilfen in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes. Dies gilt sowohl für die netzwerkbezogene, strukturelle Aufgabe als auch in der Einzelfallarbeit mit Familien. kb

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