Kreativ und phantasievoll

Zeigten sich von den tollen Ideen zur Gestaltung des Pausenhofes der Otto-Bernheim-Schule begeistert: Landrat Karl Roth und Feldafings Rathauschef Bernhard Sontheim. Foto: Jaksch

Wie kann man das Außengelände der Otto-Bernheimer-Schule für alle Kinder von Schule, Hort und Kindergarten noch schöner gestalten? In einer Umfrage hatten neben Eltern, Lehrer und Erzieher auch viele Buben und Mädchen diese Frage beantwortet. Ihre 200 sehr kreativ und fantasievolle gemalte Ideen, die in einer Ausstellung in der Schule zu sehen sind, präsentierten die Kinder jüngst auch Landrat Karl Roth und Feldafings Bürgermeister Bernhard Sontheim.

Die Vorschläge der Kinder, wie man das teils stark abschüssige und schnell verschlammende Gelände an der Otto-Bernheim-Villa gestalten könnte, sind vielfältig. Die einen wünschen sich ein Baumhaus mit zwei Terrassen und Hängematte oder ein Schwimmbecken - andere möchten gerne eine Schipiste oder eine Rodelbahn - wieder andere bevorzugen eine Kletterwand, einen Seilgarten oder einen Fußballplatz. Bürgermeister Sontheim zeigte sich überrascht angesichts der hohen Beteiligung:“Ihr seid kreativer als die Erwachsenen, die immer gleich schauen, ob das geht und was das kostet“, lobte der Rathauschef. Auch Landrat Karl Roth gratulierte den Kindern für ihre „tollen Gedanken und Bilder“.Er hoffte, dass jedes Kind etwas von seiner Idee im Projekt wieder findet. In einem ersten Schritt soll noch im Frühjahr der „Montessori“-Hügel am Eingang des Geländes umgestaltet werden. Das ist dringend notwendig: Bisher spielen die Kinder auf der puren Erde und auch Spielgeräte sind nicht viele zu finden. Seit Januar befasst sich bereits ein Arbeitskreis mit den Vorarbeiten. Für die konkrete Umsetzung des Projektes geht man dieses Mal ungewöhnliche Wege: Langzeitarbeitslose mit entsprechender Berufserfahrung werden die anfallenden Arbeiten übernehmen. So hat beispielsweise eine Geologin den Hang untersucht. Die Kooperation mit dem Starnberger Jobcenter unter der organisatorischen Leitung des Beruflichen Fortbildungszentrums der Bayerischen Wirtschaft in Weilheim(bfz) löst gleich mehrere Probleme: Sie spart der Gemeinde Geld, dass ihr ohnehin für das Projekt fehlt, ermöglicht Langzeitarbeitslosen eine sinnvolle Beschäftigung und verhilft den Kindern zu Spielmöglichkeiten auf ihrem Pausenhof. Nach der „Hügel-Gestaltung“ soll in einem zweiten Schritt ein Bolzplatz folgen. Schulleiterin Carina Rescher wünscht sich generell eine große Spielfläche für ihre 160 Schüler, die außerhalb der Pausenzeiten auch von den Buben und Mädchen des Kindergartens und des Hortes genutzt werden können.Insgesamt rechnet man mit zwei Jahren für die Gesamtgestaltung der Flächen.Da der Erfolg des Projektes und seine zügige Umsetzung stark von den zur Verfügung stehend Mittel abhängen, suchen Arbeitskreismitglieder und Kinder noch Sponsoren, die wie sie Freude daran haben, den Buben und Mädchen einen Naturerlebnisraum zu schaffen. Bereits vor zehn Jahren wurde auf dem Gelände ein prämierter NaturErlebnis Schulhof angelegt - der Schwerpunkt lag damals aber auf der naturnahen Gestaltung. Die „Hügel“ wurden dabei außer acht gelassen - und sollen nun in Angriff genommen werden.

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