Haushalt 2013

"Die magische 50 unterschritten"

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Kassensturz kein Problem: Der Landkreis zahlt knapp sieben Millionen Euro weniger Bezirksumlage, was wiederum die Kreisumlage von 51,51 auf 49,25 Punkte drückt.

Landkreis – Lob für Kreis-Kämmerin Eva John für ihr Zahlenwerk: Der Kreisausschuss winkte den Haushalts- und Finanzplan für 2013 ebenso einstimmig durch wie zuvor die Mitglieder des Haushaltsausschusses.

Die Freude dürfte vor allem bei den Bürgermeistern im Landkreis groß sein. Die Kreisumlage sinkt unter die 50-Prozent-Marke, was daran liegt, dass der Bezirk von den Landkreisen im nächsten Jahr weniger Geld will. Wie Eva John dem Kreisausschuss vorrechnete, sinkt die Bezirksumlage um 6,6 Millionen Euro zum Vorjahr (41,3 Millionen Euro) auf 34,7 Millionen Euro. Das gesparte Geld werde man nun den Kommunen und der Stadt Starnberg zurückgeben. „Auch, um diese für die Anstrengungen der vergangenen Jahre zu belohnen“, sagte John. Landrat Karl Roth freute sich ebenfalls, „dass wir heuer die magische 50 unterschreiten“, versicherte allerdings sogleich, die Bezirksumlage werde im nächsten Jahr bestimmt wieder steigen. Die 2,8 Prozent, die sich der Landkreis 2013 spare, reiche man gerne an die Gemeinden durch. „Wir gehen miteinader rauf und gehen miteinander runter“, schilderte Roth die Solidarität.

Die Kreisumlage von 49,25 Prozentpunkten setzt sich aus dem Verwaltungshaushalt mit einem Volumen von etwas mehr als 104 Millionen Euro sowie im Vermögenshalt mit 15,7 Millionen Euro zusammen. Die Umlagekraft aller 14 Landkreis-Kommunen sinkt um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 157,8 Millionen Euro (166,6 Millionen Euro waren es in 2012), was vor allem an der einmaligen Umlagekraft der Gemeinde Pöcking vom vergangenen Jahr liegt, die in 2013 um 19 Millionen Euro geringer ausfällt (2012: 42,6 Millionen; 2013: 23,3 Millionen Euro). Der Berger Bürgermeister Rupert Monn (CSU), der auch Sprecher seiner Landkreis-Kollegen ist, freute sich „außerordentlich“ über die Zahlen der Kämmerin, äußerte aber auch seine Sorge, „dass wir in einer finanziellen Hochphase aus dem vollen Schöpfen und uns später einmal das Geld fehlen könnte“. po

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