Kreis-Jusos wählten ihren Vorstand

Neuwahl der Vorstandschaft : (v.l.) Christian Winklmeier (Vorsitz), Aljoscha Voggenreiter (Beisitzer), Conny Starp (Vize-Vorsitzende), Lukas Schnorfeil (Schriftführer), Simon Klügl und Daniel Pfaller (Beisitzer). Foto: Polster

Bei der diesjährigen Jahresversammlung der Jusos im Unterbezirk Starnberg im Schützenhaus in Gilching standen unter anderem ein Rückblick auf  die Aktivitäten des Vorjahres sowie Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Des Weiteren wurde der Startschuss für das Projekt „Rote-Sofa-Tournee“ gegeben.

Vorsitzender Christian Winklmeier, der von der Versammlung in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt wurde, betonte zunächst, dass die Zusammenarbeit im Unterbezirk hervorragend funktioniert habe und einige Projekte mit großem Erfolg durchgeführt werden konnten. Unter anderem initiierten die Jusos im vergangenen September eine gut besuchte Anti-Atomkraft-Demonstration in Gilching. Im März folgte in Kooperation mit dem Starnberger Ortsverein eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wikileaks und Cyberkrieg“. Zufrieden sei man mit der Mitgliederentwicklung, sagte Winklmeier. Er rechnete vor, dass sich innerhalb von drei Jahren die Mitgliederzahl fast verdoppelt hat. Derzeit stehen 43 Mitglieder auf der Liste. Lob und Applaus gab es für den engagierten Gilchinger von seinen Mitstreitern. „Ohne sein persönliches Engagement wäre der Erfolg nicht möglich gewesen. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben und werden weiter daran arbeiten“, sagte Lukas Schnorfeil aus Wörthsee. Immerhin können Winklmeier und sein Team auf publikumswirksame Veranstaltungen, unter anderem eine Demo gegen die Atomkraft-Vertragsverlängerung und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wikileaks und Cyberkrieg“, zurück blicken. Beschlossen wurde außerdem, Gilchings Bürgermeister Manfred Walter in der Frage „Braucht der westliche Landkreis ein zweites Gymnasium?“ zu unterstützen. Wie berichtet, lehnt Walter den teuren Bau eines weiteren Gymnasiums mit Standort Herrsching ab und plädiert für eine sinnvolle Umverteilung der Schüler. „Räumlich ist der Platz da“, versicherte Winklmeier. Deshalb sei es richtiger, das Geld in den Bau einer Fach- und einer Berufsoberschule zu stecken. Landrat Karl Roth, der bereits signalisiert hatte, ein zweites Gymnasium zu befürworten, fordern die Jusos auf, „sich vom Bau einem mehrere Millionen teuren Projekt zu verabschieden. Wir können nicht riskieren, dass durch ein zweites Gymnasium beide nur halb ausgelastet sind.“ Mit einer „Roten Sofa Tournee“ starteten die Jusos am Sonntag beim Strandbad in Hechendorf. Durch persönliche Dialoge sollen künftig noch mehr junge Menschen erreicht und für eine Mitarbeit begeistert werden. Zwar ließ der Besuch zu wünschen übrig. Doch diejenigen, die sich Zeit für ein Gespräch mit den Nachwuchs-Politikern nahmen, steuerten auch so manche Anregung bei. Verteilt wurde außerdem ein umfangreicher Fragebogen. Die Rücksendungen werden zeitnah ausgewertet, zusammengefasst und die Ergebnisse auf der Internetseite der Jusos veröffentlicht. Unterstützt wurden die Jusos vom SPD-Ortsverein Seefeld.

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