Kein Glyphosat im Landkreis

Kreistag einstimmig für Verbot des Herbizidwirkstoffs auf eigenen Flächen

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Der Kreistag stimmt ab: Kein Glyphosat im Landkreis

Landkreis – Der Landkreis Starnberg verzichtet ganz auf den Einsatz von Glyphosat auf eigenen Grundstücken und schreibt dies auch zwingend in die Pacht- und Mietverträge für die Bewirtschaftung durch Dritte. Darauf verständigte sich der Kreistag bei seiner jüngsten Zusammenkunft, und zwar einstimmig.

Bereits in den Ausschüssen war in den vergangenen Wochen das Thema ausführlich diskutiert worden (wir berichteten). Allen voran die Vertreter der Landwirte in den Gremien verwahrten sich gegen pauschale Verurteilungen und verwiesen auf die strengen Auflagen für den Einsatz des Herbizidwirkstoffs und die umfangreichen Weiterbildungen der Landwirte, die mit derartigen Mitteln hantieren. Am Ende stimmten aber auch sie einem Verbot zu. Lediglich bei dem Passus, in dem die Gemeinden aufgefordert werden, es dem Kreis gleichzutun, beharrten sie auf einem „gebeten“.

Kreisbauernobmann Georg Zankl kündigte für April, spätestens Mai, eine Info-Veranstaltung des Bauernverbands zum Thema an. „Ich hoffe, da kommen dann auch viele Kreisräte“, warb der Obmann für die Veranstaltung. SPD-Kreisrat Tim Weidner hofft indes, dass der Beschluss auch auf Privatleute eine Signalwirkung haben werde, das Mittel nicht mehr im eigenen Garten herzunehmen.

Von Oliver Puls

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