Grüne fordern

Kreistag soll prüfen, ob Badeinseln auch Rettungsinseln sind

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So eine Badeinsel, wie in Herrrsching, soll als Rettungsinsel dienen.

Landkreis – Badeinseln sind sogenannte bädertypische Ausbauten, urteilte jüngst der Bundesgerichtshof. Das führte zu einer verstärkten Verkehrssicherungspflicht, eine Reihe von Gemeinden haben die Inseln bereits abgebaut, weil sie das Risiko bei eventuellen Unglücken nicht tragen möchten.

Einige Bürgermeister fürchten zudem, dass sie sich wegen Verletzung der Aufsichtspflicht vor Gericht verantworten müssen, wenn keine stetige Kontrolle der Strandbäder gewährleistet ist. Peter Unger (Grüne) möchte – vor allem nach vier Badetoten in zehn Tagen – von der Landkreisverwaltung prüfen lassen, ob die Badeinseln nicht in Rettungsinseln umgestaltet werden können. Einen entsprechenden Antrag stellte er für die nächste Kreistagssitzung am 22. Juli. Nicht so sichere Schwimmer könnten diese als Festhaltestation nutzen, argumentiert er. „Wenn anstelle der bisherigen Badeinseln nun Rettungsstationen in den Gewässern installiert werden könnten, dann könnte dies erheblich zur Sicherheit auf den Seen beitragen.

Von Oliver Puls

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