Kunst in der Villa

Vor 20 Jahren wurde die Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in der Argirov Klinik Starnberger See gegeründet. Aus diesem Anlass veranstaltet die Klinik bis einschließlich 18. Dezember eine Ausstellung mit Bildern der bekannten Künstlerin Juschi Bannaski. Organisiert wurde die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Berg, der heuer ebenfalls sein 20-jähriges Bestehen feiert.

Juschi Barnaski ist seit über 20 Jahren in der deutschen Kunstszene bekannt. Ihre Gemälde, die sie in Mischtechnik auf Papier, Karton oder Leinwand erstellt, konnten Kunstliebhaber bereits in mehreren Galerien bewundern. Darüber hinaus hat sie an großen Kunstausstellungen unter anderem in Düsseldorf und München teilgenommen. Bannaski, die in Aufkirchen lebt und arbeitet, studierte an der Academia des Bellas Artes in Madrid. Zwischen 1978 und 1981 absolvierte sie an der pädagogischen Hochschule München ein Studium für Kunsterzeihung. 1985 gründete sie in München-Schwabing eine private Mal- und Zeichenschule. Für die Jahre 1991 bis 1993 erhielt die Künstlerin von der LMU einen Lehrauftrag für freies Malen. 1994 verlegte sie ihre Malschule nach Aufkirchen am Starnberger See. Die Familie Bannaski hat eine historische Verbindung zur Argirov Klinik, da der Vater der Künstlerin, Heinz Bannaski, in den Räumen der Villa de Osa (dem Herzstück der heutigen Argirov Klinik) in den 50er Jahren die erste Klinik an diesem Standort gegründet hat. Chefarzt Stephen A. Aita, Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, kann auf eine erfolgreiche Entwicklung der Abteilung zurück blicken: „Wir konnten über die vergangenen 20 Jahre Tausenden von Menschen bei verschiedensten psychosomatischen Erkrankungen helfen. Dabei haben wir von Anfang an immer auch die persönliche Situation unserer Patienten und das soziale Umfeld, privat wie beruflich, in die Therapie miteinbezogen.“ Medizinische Schwerpunkte sind die psychotherapeutische Behandlung von Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, funktionelle Störungen sowie die Folgen belastender oder traumatischer Ereignisse. Das Besondere am Therapiekonzept der Klinik ist ein integrativer Ansatz für stationäre Psychotherapie, der psychodynamische und verhaltenstherapeutische Methoden vereint. Mit diesen beiden psychotherapeutischen Hauptmethoden wird je nach individueller Situation des Patienten ein körperorientiertes oder ein kreativitätsförderndes Therapieverfahren kombiniert: Konzentrative Bewegungstherapie, analytische Musiktherapie, Gestaltungs- und Kunsttherapie oder Sport- und Bewegungstherapie. Die Ausstellung in der Villa de Osa ist montags bis freitags von 7.30 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

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