„Es fällt nicht leicht“

Landkreis-Sportlerehrung 2020 findet im Jahr 2022 statt

Joggerin
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Der Landkreis Starnberg ehrt die besten Sportergebnisse aus dem Jahr 2020 pandemie-bedingt erst im Jahr 2022 (Symbolbild).

Landkreis - Normalerweise ehrt der Landkreis Starnberg jedes Frühjahr die herausragenden Sportler des Landkreises im Rahmen eines Festakts im Landratsamt. Geehrt werden dabei jeweils 1. Plätze bei Bayerischen oder Deutschen Meisterschaften, Teilnehmer an Europa- und Weltmeisterschaften, 1. bis 3. Plätze bei den Masters in verschiedenen Alters- und Sportklassen und auch sonstige herausragende und außergewöhnliche sportliche Leistungen. Heuer fällt die Ehrung aufgrund der Corona-Pandemie aus. Die Ehrung der erfolgreichen Sportler werden aber nachgeholt.

Pandemie-bedingt war 2020 auch für die Sportler im Landkreis ein absolutes Ausnahmejahr. Neben eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten waren auch die Wettbewerbsbedingungen, wenn Wettbewerbe überhaupt stattfinden konnten, äußerst schwierig. Nur wenige Sportler konnten sich in ihren jeweiligen Disziplinen präsentieren und ihre Leistungen unter Beweis stellen. Die Sportlerehrung des Landkreises, die normalerweise im Frühjahr stattfindet und bei der die Sportler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr geehrt werden, findet daher diesmal nicht statt. Die Sportler, die trotz schwieriger Bedingungen, herausragende Leistungen erbracht haben, müssen aber nicht auf eine Ehrung ihrer Verdienste in 2020 verzichten. Sie erhalten ihre Anerkennung bei der nächsten regulär stattfindenden Sportlerehrung 2022.

Landrat Stefan Frey und das die Sportlerehrung ausrichtende Team im Landratsamt ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen. Frey betont: „Es fällt nicht leicht, immer wieder Veranstaltungen abzusagen. Dabei wird einem sehr deutlich vor Augen geführt, dass wirklich jede Branche, jeder Bereich von den Auswirkungen der Pandemie betroffen ist. Deshalb möchte ich auch diese Gelegenheit nutzen, alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis aufzurufen jetzt zusammenzuhalten. Wenn wir uns alle an die geltenden Regeln halten, wenn wir auch von den angebotenen Impfungen Gebrauch machen, schaffen wir es gemeinsam durch diese schwierige Zeit. Und je konsequenter wir alle sind, umso schneller können wir in unser altes Leben zurückkehren. Dann können wir auch wieder Veranstaltungen durchführen und darauf freue ich mich wirklich sehr. Die Sportler, die jetzt auf ihre Anerkennung verzichten müssen, bitte ich daher um Verständnis.“ 

Kreisbote

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