Landkreis, Stadt und Gemeinden hissen Fahne gegen Gewalt an Frauen

Ein Zeichen der Solidarität

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Die Gleichstellungsbeauftragte Sophie von Wiedersperg und Landrat Karl Roth hissen symbolisch die Fahne gegen Gewalt an Frauen.

Landkreis – Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, macht die Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ jährlich auf ein sensibles Thema aufmerksam. Auch der Landkreis Starnberg zeigt heuer Flagge. Das Landratsamt, die Stadt Starnberg und die Gemeinden im Fünfseenland hissen die Aktionsfahne und setzen damit ein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität.

Landrat Karl Roth und die Gleichstellungsbeauftragte Sophie von Wiedersperg waren dabei, als am Montag die Fahne vor dem Starnberger Landrats- amt hochgezogen wurde. „Ich freue mich, dass wir alle Kommunen im Landkreis gewinnen konnten, die Aktion ebenfalls zu unterstützen“, erklärt Landrat Karl Roth. Denn auch die Stadt Starnberg und alle Gemeinden werden rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen die Fahne vor ihren Rathäusern hissen. „Mit unserer gemeinsamen Beteiligung möchten wir eine Plattform schaffen, auf der gegen Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen jeder Art hingewiesen wird“, erläutert Sophie von Wiedersperg. „Und vielleicht hat die diesjährige Aktion ja Symbolwirkung und es beteiligen sich im kommenden Jahr auch Firmen und Institutionen in unserer Region“, so der Wunsch der Landkreis-Geleichstellungsbeauftragten.

Im In- und Ausland werden an diesem Tag 6.500 Fahnen gehisst

Im In- und Ausland werden heuer über 6.500 Fahnen sowie Banner gehisst. Beteiligt sind Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Verbände, Gewerkschaften, Ministerien, Landkreise, Städte und Gemeinden und soziale Netzwerke. „Auch unsere Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt unterstützen von Beginn an die Vorhaben der Gleichstellungsstelle und damit auch die diesjährige Fahnenaktion “, unterstreicht Sophie von Wiedersperg die Bedeutung der Beteiligung des Landkreises Starnberg. Fachliche Beratung und Unterstützung erhalten betroffene Frauen über den Verein Frauen helfen Frauen Starnberg oder über die Gleichstellungsstelle im Landratsamt. 

Weitere Informationen gibt es unter www.lk-starnberg.de/gleichstellung/aktuelles.

Von Kreisbote

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