Vorfall im Starnberger Getränkemarkt

Der leidige Ärger mit den Maskenverweigerern im Landkreis

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Die Verweigerung des Tragens einer Mund-und Nasenbedeckung kann teuer werden, wie eine Bergerin unlängst feststellen musste.

Starnberg - Das Tragen eines Mund-Nasenschutze dürfte eigentlich keine große Hürde sein. Die Maske soll sich und andere vor übertragbaren Krankheiten, wie dem Coronavirus, schützen. Leider kommt es derzeit im Landkreis Starnberg immer wieder vor, dass Mitbürger sich an diese vorübergehende Verpflichtung partout nicht halten mögen. So geschehen am gestrigen Montag in Starnberg.

Die Mitarbeiterin eines Getränkemarktes in Starnberg rief am gestrigen Montagnachmittag die Polizei, weil eine Kundin sich weigerte, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, das Geschäft auf Aufforderung aber auch nicht verlassen wollte. 

Sie berief sich darauf, dass sie ein ärztliches Attest habe, das ihr erlaube, den Schutz wegzulassen. Dieses wollte sie aber der Mitarbeiterin aus „Datenschutzgründen“ nicht vorzeigen. 

Auch den eingesetzten Beamten wollte sie ihr angebliches Attest nicht zeigen. Diese stellten sie vor die Wahl, das Attest vorzulegen oder den Markt zu verlassen. Die 57-jährige Bergerin zog schließlich letzteres vor, dennoch erwartet sie ein Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. 

Hier hat sie dann noch einmal die Möglichkeit, ihr Attest vorzulegen, um die Befreiung von der Maskenpflicht nachzuweisen.

Von Kreisbote

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