Auf den Leim gegangen: Erinnerungen an einen legendären Aprilscherz des Kreisboten

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Gilching – Man schrieb das Jahr 2009. Und wie schon die Jahre vorher, gab es einen 1. April, der damals allerdings auf einen Mittwoch fiel. Wir, vom Kreisboten Starnberg, haben uns deshalb eine arg aberwitzige Seite einfallen lassen, die unter der Überschrift „Mögliches aus der Region“ gespickt war mit völlig absurden Geschichten.

Abgehoben und total abwegig jedoch war der Aprilscherz, der von künftigen Planungen in der Gemeinde Gilching erzählte. Da war unter anderem von einer tiefer gelegten Entlastungsstraße quer über die Gilchinger Glatze die Rede. Damit es zu keiner Entfremdung der Ortsteile untereinander kommt, sollten sechs Brücken über die Trasse gebaut werden. Ein eifriger Verfechter dieser Idee war Bürgermeister Manfred Walter, war zumindest im Kreisboten zu lesen. Fazit: Es fiel nicht nur ein wütender Rathauschef auf die Geschichte herein, sondern zwei Rechtsanwälte, die betroffenen Grundstücksbesitzer und etliche Bürger, die das Rathaus stürmten. Weil diese Geschichte einfach nicht zu toppen ist, wurde sie jetzt als Realsatire unter dem Titel „Gilchings Bürgermeister in Not“ als E-Book bei Amazon veröffentlicht. Download ist ab sofort möglich. sb

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