Positive Bilanz

Mehr als 3,2 Millionen Euro an Überbrückungshilfe für Betriebe im Landkreis Starnberg

Geldscheine sind fein aufgereiht platziert.
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Firmen im Landkreis Starnberg haben mehr als 3 Millionen an Überbrückungshilfen erhalten. Der IHK-Regionalausschuss Starnberg rät auch die „Überbrückungshilfe II“ zu beantragen (Symbolbild).

Starnberg - Die IHK für München und Oberbayern zieht eine positive Bilanz der Überbrückungshilfe I. Bislang sind mehr als 3,2 Millionen Euro an 224 Antragsteller im Landkreis Starnberg ausgezahlt worden.

 „Insgesamt gingen 241 Anträge von Betrieben mit Sitz in unserem Landkreis ein“, sagt Martin Eickelschulte, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Starnberg. Die durchschnittliche Auszahlung je Antrag beträgt 14.521 Euro. Bayernweit erhielten Firmen in 148 Fällen die maximale Fördersumme von 150.000 Euro.

Die Überbrückungshilfe I gleicht durch die Corona-Krise eingetretene Verluste in den Monaten Juni, Juli und August teilweise aus. Die Antragsstellung war bis Anfang Oktober möglich. Die Abwicklung der Hilfen übernimmt im Freistaat die IHK für München und Oberbayern. Aktuell sind 93 Prozent der Anträge beschieden. 

Von den ausgezahlten Fördergeldern gingen 22 Prozent an Betriebe aus dem Wirtschaftszweig „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, der unter anderem Reisebüros, Event- und Messeveranstalter abdeckt. 20 Prozent der bereits ausgezahlten Anträge kamen von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen und 17 Prozent der bereits bewilligten Anträge hatte das Gastgewerbe gestellt.

Mit einem Gesamtwert von mehr als 1,3 Millionen Euro erhielten die Unternehmen „sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen“ die höchste Förderung im Landkreis, gefolgt vom Hotel- und Gaststättengewerbe mit einer Gesamtfördersumme von rund 680.000 Euro und Betrieben aus dem Wirtschaftszweig „freiberufliche, technische und wissenschaftlichen Dienstleistungen“, an die insgesamt mehr als 250.000 Euro ausgezahlt wurde.

Für das Anschlussprogramm Überbrückungshilfe II, das Betriebskostenzuschüsse für die Monate September bis Dezember gewährt, können bereits seit Ende Oktober Anträge gestellt werden. „Nach wie vor sind ganze Branchen stark von der Krise und dem aktuellen Teil- Lockdown betroffen und brauchen Beistand auf dem Weg in die Nach-Corona-Zeit. Dies betrifft vor allem Gastronomie, Hotellerie, Reisebüros, die Veranstaltungswirtschaft, teilweise den Einzelhandel und viele Dienstleister. Die staatlichen Hilfen sind gut und richtig. Wir als IHK stehen durch die engagierte Abwicklung der Programme unseren Unternehmerinnen und Unternehmern in dieser schwierigen Zeit ganz eng zur Seite“, sagt Eickelschulte. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

Kreisbote

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