Millionenschwere Finanzspritze

Mehr Hilfe für die TV-Branche: Corona-Ausfallfonds II kann ab sofort beantragt werden

Klappe zur Fernsehserie
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Für TV-Produktionen gibt es einen Corona-Ausfallfonds, der den durch die Corona-Pandemie gebeutelten Produktionsfirmen finanziell unter die Arme greift (Symbolbild).

Region - Ab sofort können Hilfen aus dem von den Ländern aufgesetzten Ausfallfonds II für TV- und Streamingproduktionen beantragt werden. Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit 15 Millionen Euro für bayerische Produktionen an diesem Hilfsprogramm und hat eine entsprechende Vereinbarung mit der deutschen Filmförderungsanstalt FFA unterzeichnet.

„Verzögerungen bei Produktionen kosten viel Geld. Corona-bedingte Ausfälle und Unterbrechungen sind deshalb mit immensen Schäden verbunden. Mit der Beteiligung an den beiden Ausfallfonds und Hilfen für die bayerischen Kinos haben wir seit Beginn der Corona-Pandemie der Film-, Fernseh- und Kinobranche insgesamt mit über 46 Millionen Euro unter die Arme gegriffen. Damit erhalten wir eine wichtige Ader bayerischer Kultur und sichern zugleich viele Arbeitsplätze in der Filmbranche“, so Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach.

Bereits im Oktober 2020 hat sich Bayern am Ausfallfonds I für Kino- und High End-Serien-Produktionen mit fünf Millionen Euro zur Absicherung der von Bayern im Rahmen der regulären Filmförderung geförderten Produktionen beteiligt.

Seit Juli 2020 stellt der Freistaat für die Filmtheater Anlaufhilfen in Höhe von 24 Mio. Euro zur Verfügung. Das Programm läuft bis Mitte des Jahres 2021 . Im Frühjahr konnte 155 kleinen und mittelgroßen Filmtheatern mit einer Kino-Sofortprämie von jeweils 5.000 Euro geholfen werden. Von den Filmtheater-Programmprämien profitierten bisher insgesamt 83 bayerische Filmtheater mit Prämien zwischen 10.000 Euro und 25.000 Euro. Im Herbst erhielten zudem 36 bayerische Kinos im Rahmen der regulären Kinoinvestitionsförderung eine kräftige Finanzspritze in Höhe von 1,3 Millionen Euro für Modernisierungen und Verbesserungen, wie zum Beispiel neue Kinostühle, Klimaanlagen, digitale Projektoren und Tonsysteme.

Hilfen in Form von Ausgleichszahlungen für Corona-bedingt entstandene Produktionsstörungen aus dem Ausfallfonds II können bei der deutschen Filmförderanstalt beantragt werden. Die finanzielle Beteiligung des Freistaats Bayern wird an Produktionsunternehmen ausgezahlt, die ihren Hauptsitz in Bayern haben. Nähere Informationen zum Ausfallfonds II gibt es im Netz unter https://www.ffa.de/ausfallfonds-tv.html.

Kreisbote

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