Projekt basiert auf Spenden

Mehr Platz für Starnberger Tafel: Haus soll auf Gelände der Evangelische Gemeinde entstehen

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Hier soll ein neues Zu Hause für die Starnberger Tafel e.V. entstehen. V.li.: Richard Sterling, Doris Heger, Martina Klein, Erika Ardelt, Tanja Unbehaun und Pfarrer Dr. Stefan Koch.

Starnberg – Die Starnberger Tafel braucht mehr Platz - und der Vorstand weiß auch wo dieser sein soll. Auf dem Gelände der evangelische Gemeinde - zwischen dem „Eine Welt Laden“ und dem Tafel-Pavillon. Wie groß das neue Gebäude werden soll und was es kostet, ist noch nicht sicher - was aber sicher ist, dass die Tafel auf Spenden und Hilfe angewiesen sein wird bei dem Projekt.

„Seit 21 Jahren sind wir auf dem Gelände der evangelischen Gemeinde zu jeder Jahreszeit. Die Anzahl unserer Gäste hat sich verdreifacht. Wir bauen jeden Donnerstag unsere Pavillons, Stühle und Bänke auf, damit unsere Besucher auch ihre warme Mahlzeit genießen können. Im Winter wird das aber immer mehr zur Herausforderung“, erklärte Erika Ardelt, die kürzlich wieder zur Vorsitzenden gewählt wurde. Nun möchte die Starnberger Tafel zusammen mit der evangelischen Gemeinde zwischen der „Garage der Tafel“ und dem Eine Welt Laden ein Gebäude errichten lassen, wo unter anderem Lebensmittel geschützt und gekühlt untergebracht werden und die Gäste bei Regen auch drinnen sitzen können. Das Gebäude soll zischen den beiden Parteien zu gleichen Teilen finanziert werden. „Natürlich kann das Gebäude von der evangelischen Gemeinde genutzt werden. Uns fehlt es auch an Platz“, erklärte Pfarrer Dr. Stefan Koch. Andere Starnberger Vereine werden aber auch das Haus zur Verfügung gestellt bekommen.

Wie soll das finanziert werden? Durch Spenden! Laut Ardelt und dem Tafel-Vorstand wird es auch Spenden-basierte Veranstaltungen geben - aber um das Projekt zu finanzieren, sind sie auf das Geld eben angewiesen. „Es darf gerne spenden“, lächelt Ardelt. Der Wusch wäre ein nachhaltiges, energie-autarkes Holzhaus mit Glasfronten.

Von aja

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